Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
23.05.2017 - 01:40
Innenministerin Mikl-Leitner: "Verstärkt gegen radikale Islamisten vorgehen"
Foto: AP, APA/HANS PUNZ, krone.at-Grafik

Mikl- Leitner: Terroristen nicht einfach nachwinken

23.08.2014, 15:39
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner will in Zukunft verstärkt gegen radikale Islamisten vorgehen, die mit Terrorgruppen wie dem "Islamischen Staat" (IS) sympathisieren oder sich sogar an Kämpfen beteiligen wollen. Nachdem über neun mutmaßliche Gotteskrieger die Untersuchungshaft verhängt wurde, sollen nun verstärkt die Routen nach Syrien und in den Irak überwacht werden. Mikl-Leitner: "Wir winken zukünftigen Terroristen nicht bei der Ausreise noch zu."

20 zusätzliche Spezialisten für Ermittlungen gegen mutmaßliche Dschihadisten will Johanna Mikl- Leitner beim Verfassungsschutz einstellen, um künftig verschärft gegen Organisationen vorzugehen, die mit Terrorgruppen sympathisieren. Bis Ende nächster Woche soll geprüft werden, wo sie zum Einsatz kommen, die Auswahl soll ab September beginnen, so Mikl- Leitner am Samstag.

Die Ermittlungen zu den "Schleuserrouten" europäischer Dschihadisten nach Syrien und in den Irak will die Innenministerin gemeinsam mit Europol und Interpol vorantreiben. Aus "Sicherheitstaktischen Gründen" nicht nennen will sie übrigens die Gesamtzahl der Verfassungsschützer.

"Österreich macht sich nicht zum Komplizen"

Nichts hält die Ministerin von Stimmen, man solle radikale Moslems doch ziehen lassen - das wäre aus ihrer Sicht "zynisch": "Österreich macht sich nicht zum Komplizen für künftige Terroristen und Mörder und winkt ihnen bei der Ausreise noch zu." Auch die Forderung der FPÖ, sämtliche in Österreich lebende Tschetschenen überprüfen zu lassen, lehnt sie ab: "Unser Kampf gilt nicht einer bestimmten Volksgruppe, Asylwerbern oder dem Islam - unser Kampf gilt den Dschihadisten."

Außerdem warnt die Ministerin angesichts jüngster Übergriffe gegen Muslime - so wurden am Donnerstag in Wien zwei ältere Frauen mit Kopftuch von einem Unbekannten attackiert - alle "Populisten" vor Hetzerei und Aufwiegelei: "Diese Brandstifter machen sich mitschuldig, wenn es zu Übergriffen auf Unschuldige kommt."

23.08.2014, 15:39
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert