Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
05.12.2016 - 06:58
Foto: APA/HARALD SCHNEIDER

Kindergeld: Reform soll Härtefälle künftig verhindern

06.03.2013, 12:17
Das Kinderbetreuungsgeld wird reformiert. Eine Gesetzesnovelle, die am Mittwoch in Begutachtung geschickt wurde, soll Verbesserungen bringen und eventuelle Härtefälle verhindern, erklärte Familienminister Reinhold Mitterlehner. "Das Kinderbetreuungsgeld ist eine Erfolgsgeschichte, die wir auch in Zukunft fortschreiben wollen", so Mitterlehner.

Neu ist, dass Eltern ihre gewählte Kinderbetreuungsgeld- Variante in Zukunft innerhalb einer Frist von 14 Tagen einmalig ändern können. "Von unseren Beratungsstellen wissen wir, dass nur in sehr wenigen Einzelfällen ein Wechselwunsch besteht. Trotzdem wollen wir hier eine Änderungsmöglichkeit schaffen, um die Ausnahmesituation, in der sich gerade junge Eltern nach der Geburt eines Kindes befinden, besser zu berücksichtigen", so Mitterlehner.

Zuverdienstgrenze soll erhöht werden

Neben der Möglichkeit, eine bereits gewählte Kindergeld- Variante noch zu ändern, soll auch die Zuverdienstgrenze beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld von 6.100 auf 6.400 Euro erhöht werden. Dasselbe gilt für die Zuverdienstgrenze bei der Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld.

Die Zuverdienstgrenze soll zudem nur mehr in vollen Kindergeld- Bezugsmonaten gelten. Die Monate am Beginn und Ende eines Bezugs, in denen sowohl eine Erwerbstätigkeit vorliegt als auch das Kinderbetreuungsgeld bezogen wird, fallen somit aus der Berechnung heraus. Die geplante Änderung gilt für alle Varianten des Kinderbetreuungsgelds.

Erleichterung bei einkommensabhängigem Kindergeld

Weiters sollen Eltern, die das einkommensabhängige Kindergeld beantragen, jedoch die Voraussetzungen dafür nicht erfüllen und gegen die Entscheidung der Krankenkasse berufen, schon während des gerichtlichen Verfahrens eine vorläufige Leistung von 1.000 Euro ausbezahlt bekommen. Sie behalten diese Leistung unabhängig vom Ausgang des Gerichtsverfahrens. Derzeit gebe es in solchen Fällen kein Kindergeld und damit auch keine eigenständige Krankenversicherung.

Die Begutachtungsfrist für die Novelle dauert bis zum 10. April. Die Verbesserungen und Erleichterungen für die Eltern sollen mit 1. Jänner 2014 in Kraft treten.

06.03.2013, 12:17
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung