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10.12.2016 - 18:56
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

Häupl verhinderte Postenschließungen - vorerst

28.01.2014, 16:05
Ein ganzes Land in der sicherheitspolitischen Schockstarre: Während in Österreich 122 Polizeiposten vor dem Aus stehen, sagt Wiens Bürgermeister Michael Häupl ganz klar: "Schließen ist kein Konzept!" Bis Ende Februar will er von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner nun eine "vernünftige" Reform der Reform sehen.

Montag, halb 8 Uhr früh. Mikl- Leitner präsentiert dem mächtigen SP- Politiker ihre Version des Sicherheitskonzeptes für Wien - mitsamt einer Liste jener Posten, die in der Bundeshauptstadt von der Bildfläche verschwinden sollen. Häupls Veto folgte prompt - auch wenn er nicht müde wird, zu betonen, dass die Polizei Bundessache sei. "Daher heißt es ja auch Bundespolizei, ich bin nicht dafür zuständig."

Trotz allem konnte der Stadtchef (vorerst) verhindern, dass Inspektionen dichtgemacht werden. Wie? "Ich denke, mit meinen Argumenten und meinem Charme." Ganz so harmonisch wird das Vieraugengespräch wohl eher nicht gelaufen sein - zumal der Stopp der Schließungswelle noch gar nicht fix ist.

"Viel weniger Bürger suchen Inspektionen auf"

"Keine Abstriche bei der Sicherheit" will auch Gerhard Pürstl. Dafür seien aber keine 100 Wachzimmer wie bisher nötig, so der Polizeipräsident. "Die Anforderungen haben sich geändert. Es suchen viel weniger Bürger die Inspektionen auf als führer. Die Menschen wollen, dass wir zu ihnen kommen. Im Notfall sind wir in eineinhalb Minuten an jedem Einsatzort. Das wird auch so bleiben."

Wie? Laut Pürstl kurven ständig 80 Streifenwagen durch die Stadt. "Viel mehr als vor 20 Jahren." Fakt ist: Zumindest bis Ende Februar können die Wiener aufatmen. "Unsereiner kann in der Nacht nicht schlafen", schreibt eine Ottakringerin an die "Krone". Oder Bewohner einer Brigittenauer Wohnanlage: "Bei uns haben Einbrecher schon zwölfmal zugeschlagen..."

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28.01.2014, 16:05
Kronen Zeitung/red
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