Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
10.12.2016 - 00:51
Foto: APA/Roland Schlager

Häupl: "ÖVP will auch diese Steuerreform"

19.09.2013, 17:00
"Natürlich ist das ernst gemeint", verteidigt Wiens Bürgermeister Michael Häupl die Steuerreformpläne des Kanzlers: Er wisse, dass "weite Teile der ÖVP" ebenfalls für eine Entlastung der Arbeitnehmer und die Senkung des Eingangssteuersatzes von 36,5 auf 25 Prozent sind. Die Reform könnte gleich nach der Wahl umgesetzt werden.

Auf den Vorwurf, dass der SPÖ- Vorschlag für eine wirklich spürbare Lohnsteuersenkung ein Wahlkampfschmäh sein könnte, kontert Michael Häupl im "Krone"- Gespräch: "Das war zu erwarten. Aber der Vorschlag ist von der SPÖ ernst gemeint. Der Eingangssteuersatz ist viel zu hoch. Unser Vorschlag inklusive der Senkung von 36,5 auf 25 Prozent hilft vier Millionen Österreichern."

Dass die Finanzierung der Steuerpläne nicht geklärt sei, bestreitet der Wiener Bürgermeister: "Das wird gegenfinanziert – mit der neuen Millionärssteuer und wichtigen Einsparungen in der Verwaltung, dazu haben wir Ländervertreter bereits einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vorgelegt."

Für ÖVP "durchsichtiger Versuch", Stimmen zu gewinnen

Die ÖVP argumentiert aber weiter klar gegen die Steuerreformpläne der SPÖ: So nannte Finanzministerin Maria Fekter noch am Mittwoch die Vorschläge einen "durchsichtigen Versuch, Stimmen zu gewinnen". Und ÖVP- Chef Michael Spindelegger nannte den Reformplan "ein faules Wahlzuckerl".

Häupl ist dennoch überzeugt davon, dass auch mit der ÖVP als Koalitionspartner die Steuersenkung möglich ist: "Weite Teile der ÖVP sind doch auch für eine derartige Reform, etwa der ÖAAB. Ich leid ja nicht an politischer Amnesie."

Fekter hatte vor einem Jahr eine ähnliche Idee

Und wie das "Krone"- Archiv beweist, hat auch Maria Fekter bereits die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent gefordert – sie sagte das in einem Interview im Oktober des Vorjahres. "Gleich nach der Wahl, wenn die politische Diskussion von den Verrücktheiten des Wahlkampfes entstaubt ist, sollte diese Reform möglich sein", meint Häupl.

Die aktuelle Aufregung über türkischsprachigen Wahlplakate ist für den Bürgermeister "unverständlich": "Das ist doch nichts Neues: Strache wirbt auf Serbisch. Da sitzt er im Glashaus – und hat einen großen Haufen Butter am Kopf."

19.09.2013, 17:00
Richard Schmitt, Kronen Zeitung/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung