Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
11.12.2016 - 15:44
Foto: "Krone", APA/Roland Schlager

Grüne planen Frontalangriff auf die ÖVP

18.08.2013, 18:02
Aus einem vertraulichen, der "Krone" zugespielten, internen Strategiepapier der Grünen geht hervor, dass die Partei unter Führung von Eva Glawischnig einen Frontalangriff auf die ÖVP plant. Ziel der Attacken ist vor allem, die wirtschaftliche Kompetenz von Vizekanzler Michael Spindelegger und seines Teams infrage zu stellen.

Unmittelbar nachdem Glawischnig am kommenden Donnerstag ihr Wahlprogramm vorgestellt haben wird, soll die ÖVP aus mehreren Richtungen von den Grünen attackiert werden. Laut dem vertraulichen Strategiepapier, das der "Krone" vorliegt, wird in der Öffentlichkeit "die ÖVP als Partei, in der Freunderlwirtschaft und Korruption mehr zählen als Leistung und Innovation" dargestellt. Begleitend zu dieser Medienkampagne startet nach Planung der Grünen ab Ende August eine Plakatwelle mit dem Slogan "Wirtschaft geht auch ohne Freunderl".

Aufgenommen haben die Grünen in ihr Konzept bereits auch die Affäre um die ehemalige ORF- Chefin Monika Lindner, die ihre Kandidatur für das Team Stronach vergangene Woche überraschend zurückgezogen hatte. "Dem Einfluss von Raiffeisen beim Rückzug von Monika Lindner muss in der kommenden Debatte ein besonderer Stellenwert zugemessen werden", heißt es in den Wahlkampfunterlagen der Grünen.

Kernpunkte fixiert

Auch Kernargumente für Grünen- Chefin Glawischnig bei den kommenden TV- Diskussionen sind in diesen Akten fixiert. Nach einigen Gesprächen mit der Industriellenvereinigung haben sich für die Grünen mehrere Kernpunkte für die Konfrontationen herauskristallisiert:

  • "Die ÖVP hat im Bereich innovative Standortpolitik längst den Anschluss verloren. Etwa im Bereich der erneuerbaren Energietechnologien." Als geeignetes Angriffsziel haben die Grünen dazu Umweltminister Nikolaus Berlakovich gewählt.
  • Ebenfalls im Fokus der Grünen ist der Wirtschaftsminister. Laut Kampagnenpapier wird "Energieminister Mitterlehner zwar als immer wieder bemüht" erwähnt, der sich aber "gegen die starken Lobbys der Energiekonzerne nicht durchsetzen kann".
  • Weiteres Thema für den Wahlkampf: "Das Milliarden- Debakel um die Hypo Alpe Adria, dessen Ausmaß Finanzministerin Fekter letztlich mitzuverantworten hat, engt Spielräume für künftige Investitionen ein."

Im Büro von Grünen- Chefin Glawischnig wollte man zu diesem internen Strategiepapier am Sonntag keine Stellung beziehen.

18.08.2013, 18:02
Claus Pándi, Kronen Zeitung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung