Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
04.12.2016 - 20:13
Foto: APA/Herbert Neubauer

Griss wehrt sich gegen Kritik an üppigen Honoraren

22.04.2014, 15:19
Irmgard Griss, die Vorsitzende der von der Regierung eingesetzten Untersuchungskommission zur Hypo Alpe Adria, geht davon aus, dass die Kosten ihrer Arbeit unter einer halben Million Euro bleiben. Das sagte Griss am Dienstag im Ö1-"Mittagsjournal". Damit wehrte sie sich gegen die Vorwürfe, die Arbeit der Kommission würde zu fürstlich entlohnt.

Die vier Experten, die mit Tagsätzen zwischen 3.500 und 4.000 Euro entlohnt werden sollen, werden erstmals Anfang Juni zusammentreffen, sagte Griss. Das Nachrichtenmagazin "Format" hatte vor wenigen Tagen Gesamtkosten für die Kommission von bis zu 1,5 Millionen Euro genannt (siehe auch Infobox).

"Genannte Zahlen weitaus zu hoch gegriffen"

Das sei "weitaus zu hoch gegriffen", sagte Griss am Dienstag. Es gebe diesbezüglich zwar keine Vorgabe aus dem Finanzministerium, das die Kosten übernehmen muss, aber: "Die Untersuchung darf sicher nicht mehr als einige Hunderttausend Euro kosten - sicher nicht mehr als eine halbe Million Euro." Im Zweifelsfall will Griss einen Teilbericht vorlegen und der Regierung die Entscheidung über zusätzliche Kosten überlassen.

Neben den vier Experten (zwei Schweizern und zwei Deutschen) werden der Kommission laut Griss auch eine Richterin, ein Universitätsassistent sowie eine Sekretärin und ein Teilzeit- IT- Mitarbeiter zuarbeiten. Die Kosten dafür sowie für die Büroräumlichkeiten in einem Bundesgebäude in Wien- Mitte trägt ebenfalls das Finanzministerium.

Finanzministerium kann Kosten noch nicht abschätzen

Im Finanzministerium gibt es derzeit noch keine Kostenschätzung, zumal noch nicht absehbar sei, wie viele Sitzungen notwendig sein werden. Versichert wurde allerdings, dass man die einschlägige Ausschreibungsgrenze - Aufträge ab 100.000 Euro müssen ausgeschrieben werden - einhalten werde. Der Auftrag an die fünfköpfige Kommission sei "bis zu dem von der Vorsitzenden theoretisch genannten Betrag aus BMF- Sicht vergaberechtlich vereinbar", hieß es.

22.04.2014, 15:19
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung