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26.05.2017 - 14:01
Foto: dpa/Uwe Zucchi

Gesundheitswesen: Österreicher sehr zufrieden

28.09.2012, 14:47
Das österreichische Gesundheitssystem hat zum dritten Mal in Folge beim Gesundheitsbarometer der Europ Assistance den Spitzenplatz in Europa eingenommen. Auf einer Skala von eins bis zehn vergaben die Österreicher durchschnittlich 6,5 Punkte für das heimische System. Damit verbessert die Alpenrepublik sogar ihr Vorjahresergebnis (2011: 6,2) und liegt wieder mit Abstand auf Platz eins, gefolgt von Deutschland (5,5) und Großbritannien (5,3).

Zufrieden sind die Österreicher nicht nur mit dem Gesundheitssystem allgemein, sondern auch mit der beruflichen und fachlichen Kompetenz der Ärzte, hieß es am Freitag in einer Aussendung der Notfall- und Serviceorganisation. Auch hier zeigte sich ein deutlicher Anstieg zum vergangenen Jahr von 6,2 auf ebenfalls 6,5. Bei der Organisation und Qualität des Pflegemanagements nahm Österreich mit 5,5 von zehn Punkten ebenfalls den Spitzenplatz ein. An zweiter Stelle liegen Deutschland und Spanien (je 5).

Zweifel an fairem Zugang zum Gesundheitssystem

Befragt nach einem fairen und gleichen Zugang zum Gesundheitssystem, glaubte allerdings nur die Hälfte der Österreicher, dass ein solcher gegeben sei – zum Vergleich: in Polen gar nur 25 Prozent. Betreffend die Frage, wie höhere Gesundheitskosten in Zukunft bezahlt werden sollen, gaben 36 Prozent der Österreicher an, dass eine private Gesundheitsversicherung die richtige Lösung sei. 27 Prozent der Interviewten wollen, dass diese über höhere Steuern oder Beiträge finanziert werden, 24 Prozent wollten wiederum lieber mehr für jede einzelne Leistung bezahlen.

Der Trend, einen geplanten Arzt- oder Spitaltermin aus finanziellen Gründen zu verschieben, war in den vergangenen Jahren aufgrund der Wirtschaftskrise besonders stark und setzt sich auch in diesem Jahr fort. Zehn Prozent der Österreicher, 30 Prozent der Deutschen und 41 Prozent der Polen gaben an, in diesem Jahr krisenbedingt kostenpflichtige medizinische Leistungen aufgeschoben zu haben, oder denken sogar daran, ganz darauf zu verzichten. Dabei handelt es sich vor allem um zahnmedizinische Behandlungen, Sehbehelfe und Medikamente.

Für Studie 5.500 Personen in zehn Ländern befragt

Das Europ- Assistance- Gesundheitsbarometer 2012 (in English)  verfolgt periodische Einstellungen zum Gesundheitsverhalten in Europa auf einer Langzeitbasis. An der Telefonbefragung von Juni bis Juli 2012 nahm ein repräsentativer Querschnitt von 5.500 Befragten aus zehn Ländern teil, darunter 500 Personen aus Österreich. Untersucht wurden Meinungen und Präferenzen der Deutschen, Franzosen, Italiener, Briten, Schweden, Polen, Tschechen, Spanier, Österreicher sowie US- Amerikaner zu aktuellen Gesundheitsfragen.

28.09.2012, 14:47
AG/red
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