Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
07.12.2016 - 12:40

Freude über Atomgespräche in Österreich

01.02.2014, 11:04
Außenminister Sebastian Kurz ist am Samstagvormittag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz mit dem iranischen Chefdiplomaten Mohammad Javad Zarif zusammengetroffen. Dabei äußerten sich die beiden erfreut, dass Österreich bei den Iran-Atomgesprächen die Gastgeberrolle übernehmen wird.

Die internationalen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm werden am 18. Februar fortgesetzt. "Es freut mich sehr, dass die nächste Verhandlungsrunde in Wien stattfinden wird", sagte Zarif zu Beginn des Treffens. Er wies darauf hin, dass Wien auch UNO- Standort sei. Kurz hatte bereits am Freitagabend gesagt, die Entscheidung von Zarif und der EU- Außenbeauftragten Catherine Ashton sei "eine große Ehre für unser Land".

Verhandlungen über Abkommen zur Beilegung des Atomstreits

Diplomatenangaben zufolge steht der genaue Tagungsort für die Gespräche des Iran mit der Sechser- Gruppe (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Deutschland) noch nicht fest. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Treffen außerhalb Wiens stattfinden wird.

Bei der Gesprächsrunde am 18. Februar, an der neben Ashton und Zarif Spitzendiplomaten der Sechser- Gruppe teilnehmen werden, sollen die Verhandlungen über ein dauerhaftes Abkommen zur Beilegung des Atomstreits beginnen. Am 20. Jänner war ein Übergangsabkommen in Kraft getreten, mit dem Teheran wichtige Teile seines umstrittenen Atomprogramms auf Eis legt und im Gegenzug finanzielle Erleichterungen erhält.

Kritik an Zarifs Teilnahme an der Sicherheitskonferenz

Gegner des iranischen Regimes protestierten gegen die Teilnahme Zarifs an der Sicherheitskonferenz. Wegen der eklatanten Menschenrechtsverletzungen Teherans dürfte Zarifs keinen Platz bei der Zusammenkunft haben, betonte der "Nationale Widerstandsrat Iran" in einer Aussendung. Darin hieß es, dass unter dem neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani ein Höchststand an Hinrichtungen erreicht worden sei. Auch würden die religiösen und bürgerlichen Minderheiten "schärfer denn je unterdrückt".

01.02.2014, 11:04
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung