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27.06.2017 - 14:42

Frank Stronach unterstützt Liste Mayr bei Tirol- Wahl

11.04.2013, 16:34
Der Streit konkurrierender Stronach-Listen um das Antreten bei der Tiroler Landtagswahl Ende April hat ein Ende: Parteigründer Frank Stronach wird die von der Tiroler Landeswahlbehörde zugelassene Liste von Hans-Peter Mayr unterstützen. Dies erklärte Mayr am Donnerstag nach einem Frühstückstreffen zwischen dem austro-kanadischen Milliardär und den bisherigen Streitparteien. Stronach selbst wandte sich dann in einem offenen Brief an alle Tiroler.

Stronach habe Mayr dessen Angaben zufolge bei dem Treffen erklärt, dass er darauf Wert lege, zukünftig als "Liste Stronach- Mayr" aufzutreten. Zudem hätten sie den Kompromiss vereinbart, es werde "ein Personenkomitee mit rund 40 Mitgliedern als eine Art Aufsichtsrat gegründet", sagte Mayr. "Diesem Komitee werden wir eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass wir die Werte von Frank Stronach im Landesparlament vertreten." Ziel für die Wahl sei eine "schöne Zweistelligkeit".

Mayr kündigt "massiven" Wahlkampf an

Der Name am Stimmzettel bleibt allerdings auch nach der Listen- "Hochzeit" gleich, an der bei der Landeswahlbehörde eingereichten Listenbezeichnug "Team Stronach für Tirol" könne - und wolle - man laut Mayr nichts mehr ändern. Zukünftig werde man in Tirol aber dennoch unter der Bezeichnung "Liste Stronach- Mayr" firmieren, betonte er. Frank Stronach soll in den zwei Wochen bis zur Wahl noch dreimal nach Tirol kommen, kündigte Mayr zudem an. Der Wahlkampf soll jetzt "massiv" in Angriff genommen werden. Auf den affichierten Plakaten soll aber weiterhin nur Stronach zu sehen sein, so der Spitzenkandidat.

Stronach- Brief: "Schätze die Tiroler sehr"

"Das Team Stronach ist eine junge politische Bewegung. Es sind Fehler passiert. Für das Wohlbefinden von Tirol sind wir nun einen Kompromiss eingegangen", teilte Frank Stronach dann in einem offenen Brief an alle Tiroler mit. Es habe aber "kein Umdenken" seinerseits gegeben, betonte der Austro- Kanadier gegenüber dem ORF- Radio Tirol. "Wir werden die Liste unterstützen, solange sie die Werte beibehalten", erklärte der Parteigründer, der seinem Brief zufolge "immer sehr gerne in Tirol" ist. "Ich schätze die Tiroler sehr. Sie sind sehr freiheitsliebend und wollen von niemandem dominiert werden. Nicht von Wien und nicht von Brüssel. Ich möchte auch von niemandem dominiert werden."

Ursprünglich drei Stronach- Listen eingereicht

Die Tiroler Landeswahlbehörde hatte am 5. April entschieden, nur eine von ursprünglich drei Stronach- Listen bei der Landtagswahl zuzulassen - und zwar jene des abgesetzten Landesgeschäftsführers Hans- Peter Mayr. Damit bleibt der offiziellen Liste ein Antreten bei der Wahl am 28. April verwehrt. Das Team Stronach sprach von einer "skandalösen Entscheidung".

Erster Wahlkampfauftritt Stronachs in Salzburg

Nach seiner Vermittlungsmission in Tirol traf Stronach etwas verspätet zu seinem ersten öffentlichen Auftritt im Salzburger Landtagswahlkampf in der Landeshauptstadt ein. Mit Blick auf Tirol äußerte er den Wunsch, dass auch die Salzburger Kandidaten vor einem "Bürgerrat" einen Ehrenkodex unterzeichnen - als Garantie dafür, dass sie die Werte von Stronachs Bewegung vertreten.

Erneut betonte der Parteichef, wie wichtig ihm "Wahrheit, Transparenz und Fairness" in der Politik seien. Eine Regierungsbeteiligung seiner Partei in Salzburg nach der Landtagswahl am 5. Mai könne er sich nur dann vorstellen, "wenn die Werte passen", und damit meine er "mehr Bürgerbeteiligung und mehr Demokratie", erklärte Stronach.

Hohe Erwartungen für die Landtagswahlen

"Es sind aber die SPÖ, die ÖVP und die Grünen am Futter, die werden das nicht ändern." Welche Position Spitzenkandidat Hans Mayr (links in Bild 2), Ex- ÖVP- Politiker und Bürgermeister von Goldegg, einnehmen wird, das wusste der Parteigründer schon am Donnerstag: "Herr Mayr wird in Salzburg Landesrat". Angesprochen auf die Wahlziele in Salzburg und Tirol, nannte der Milliardär zwar keine konkreten Prozentzahlen, versicherte aber: "Wir stellen die Latte sehr hoch."

11.04.2013, 16:34
AG/red
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