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08.12.2016 - 22:12
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER, APA/GEORG HOCHMUTH

Entscheidet rot- blaue "Flirtshow" Hofburg- Wahl?

24.11.2016, 16:30

Aus dem vereinbarten Bier wurde zwar nichts, aber Kanzler Christian Kern (SPÖ) und FPÖ- Chef Heinz- Christian Strache sorgten mit ihrer öffentlichen Kuschel- Show für gewaltigen Polit- Wirbel - in den eigenen Reihen, bei der ÖVP und auch bei den zwei Hofburg- Kandidaten. "Die Chemie stimmt", fasste Ö1- Moderator Klaus Webhofer nach dem vermeintlich harten Duell, das zu einem sanften Gekuschel geworden war, zusammen. Es folgte keine Widerrede, sowohl Bundeskanzler Kern als auch FPÖ- Chef Strache quittierten diese Aussage mit einem Lächeln.

Die Wohlfühl- Debatte der beiden Parteichefs, die davor keine Gelegenheit ausgelassen hatten, auf die unterschiedlichen Positionen hinzuweisen, löste gewaltige Verwirrung aus. Vor allem in den Reihen der SPÖ, denn bisher hatte sich Kern doch deutlich von Strache und der FPÖ abgegrenzt.

Video: Die besten Sager von Strache und Kern

Video: ORF

Lob, Ablehnung und viel Diplomatie

Die Wiener Stadträtin Sonja Wehsely, Vertreterin des linken roten Flügels, sagte dann auch sofort, dass Rot- Blau weiterhin ein "No- Go" sei. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser übte sich in der Diplomatie: Es gebe gravierende Unterschiede, aber auch eine Kultur der Auseinandersetzung.

Lob für Kern kommt, wenig überraschend, von Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl, der ja bereits mit den Blauen koaliert  - und die Partnerschaft mit der ÖVP offenbar am liebsten sofort kündigen würde. Niessl spricht sich dafür aus, das Thema Vermögenssteuern in den SPÖ- Kriterienkatalog aufzunehmen. Gleichzeitig ist er aber überzeugt, dass das mit den Schwarzen nicht möglich sei.

Foto: APA/GEORG HOCHMUTH, thinkstockphotos.de

ÖVP hat Botschaft verstanden

Die ÖVP gibt sich nach außen hin schweigsam, verstanden hat man die Botschaft, dass es mehrere Optionen für eine Koalition gibt, aber sehr wohl. Im Hofburg- Wahlkampf orten Politik- Experten, dass die Kuschel- Show eher FPÖ- Kandidat Norbert Hofer genutzt hat. Alexander Van der Bellen meinte nur, dass es gut sei, wenn man miteinander diskutiere.

24.11.2016, 16:30
Doris Vettermann, Kronen Zeitung
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