Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
06.12.2016 - 19:42
Foto: Martin Jöchl, thinkstockphotos.de

Auch ein Sieg für "So geht's nicht weiter"- Partei

11.10.2015, 18:25
Wer hält bei dieser Wette dagegen: 80 Prozent jener Wiener, die an diesem Sonntag die Freiheitlichen gewählt haben, kennen sicher nicht deren Parteiprogramm. Die meisten FPÖ-Unterstützer (die von anderen Fraktionen stets als "Ewiggestrige" oder "Nazis" beschimpft werden) wählten nämlich einfach die Chance auf Veränderung: Sie machten ihr Kreuzerl bei der "So geht's bitte nicht weiter"-Partei.

Auch wenn die SPÖ jetzt nochmals mit einem starken Finish ihre Mehrheit retten konnte - der Frust über die rot- grüne Regierungszeit ist offenbar groß:

  • So fehlen den Menschen noch immer klare Ansagen aus dem Rathaus (und auch aus dem Kanzleramt), wie viele Flüchtlinge noch einreisen dürfen. Wirklich "alle"? Sorry, das war und wird nicht mehrheitsfähig.
  • Stadt- und Bundes- SPÖ wollten uns vor der Wahl auch nicht mitteilen, wer die Kosten der Flüchtlingskrise zu tragen hat. Wer zahlt die "450 Millionen bis eine Milliarde"? Wer kriegt deshalb weniger? Und: Zerbröselt dabei die Steuerreform und unsere Hoffnung auf einen Hunderter mehr im Monat?
  • Viele Wähler der "So geht's nicht weiter"- Fraktion vermissten auch die Demut der Stadtregenten vor dem Souverän, dem Wähler: Die "Mahü"- Volksbefragung wurde etwa für das "richtige" Ergebnis organisatorisch zurechtgezimmert (zum Glück schaut die neue Fuzo jetzt ganz nett aus).
  • Sachliche Kritik an den Franken- Milliardenkrediten oder an dem im Magistrat politisch befohlenen Gender- Extremismus wurde ebenso ignoriert wie der Ärger über teure Pannen bei Großbaustellen (Stadthalle, Krankenhaus- Nord). Da kam keine Entschuldigung, kein: "Sorry, wir machen das künftig besser."
  • Klarerweise hatten die grundvernünftigen Bürger dieser Stadt ohnehin wenig Hoffnung, dass FPÖ- Politiker als Stadträte weniger Skandale bauen - aber immerhin 31 Prozent meinten: "Die Blauen sollen's jetzt zumindest einmal probieren."

Und das sollte der Wiener SPÖ doch zu denken geben.

PS: Kommt jetzt wieder Rot- Grün  und dazu eine Fortsetzung der FPÖ- Ausgrenzungspolitik, dann könnten die Blauen 2020 noch wesentlich besser abschneiden...

Lesen Sie auch:

11.10.2015, 18:25
Richard Schmitt, Kronen Zeitung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung