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22.08.2017 - 15:47
Foto: dapd (Symbolbild)

Pflegegelderhöhung: Gericht lässt Frau (92) warten

21.09.2016, 06:00

Hilde W. ist 92 Jahre alt und braucht eine 24- Stunden- Pflege. Bewilligt hat man ihr im letzten Jahr aber nur Pflegegeld der Stufe 1. Sie hat deshalb bereits im November beim Gericht in Wiener Neustadt Berufung eingelegt. Seither liegt der Akt - anberaumte Verhandlungen wurden abgesagt. Nach Anfrage der Ombudsfrau gibt es nun zumindest einen Hoffnungsschimmer.

Aufgrund ihrer Erkrankung ist die 92- jährige Niederösterreicherin körperlich gebrechlich und braucht Betreuung rund um die Uhr. Im November hat sie das auch dem zuständigen Gericht in Wiener Neustadt mitgeteilt, nachdem man ihr nur die Pflegestufe 1 bewilligt hatte. "In den letzten beiden Jahren hat sich der Gesundheitszustand von Frau W. deutlich verschlechtert. Sie ist mittlerweile auf ihre 24- Stunden- Heimhilfe angewiesen. Davor musste sie immer wieder nach Stürzen im Krankenhaus behandelt werden", schildert ein Nachbar, der die ältere Dame unterstützt.

Nach Eingabe der Berufung im November hoffte auch er im Sinne der 92- Jährigen auf eine rasche Behandlung durch das Gericht. Doch die beiden anberaumten Verhandlungen im Juni und August wurden wenige Stunden vor Beginn ohne Angabe von Gründen abgesagt. Ein neuer Termin wurde nicht bekannt gegeben. Und diesbezügliche Anfragen blieben einfach unbeantwortet. "Ich finde diese Vorgehensweise skandalös. In diesem Alter ist doch die Zukunft nicht mehr unendlich zu bemessen", wandte sich der Nachbar schließlich hilfesuchend an Ihre Ombudsfrau.

Zumindest gibt es in diesem Fall einen Hoffnungsschimmer. Das Präsidium des Landesgerichtes Wiener Neustadt ließ uns mitteilen, dass nunmehr eine Verhandlung für Mitte Oktober anberaumt worden ist. Für die bisherige Verzögerung möchte man sich ausdrücklich entschuldigen. Gründe nennt man keine. Bleibt zu hoffen, dass der Termin jetzt eingehalten wird!

21.09.2016, 06:00
Redaktion Ombudsfrau
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