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23.07.2017 - 06:42
Foto: Andreas Fischer

Keine Online- Zugtickets mehr per Bankeinzug

18.08.2015, 11:30
Bisher konnte eine Wienerin im Internet spezielle, günstigere Fahrkarten für bestimmte Zugverbindungen mittels Bankeinzug bezahlen. Die Bahn ersetzte diese Zahlungsmöglichkeit durch die Online-Überweisung. Weil die Leserin aber weder Online-Banking noch Kreditkarte hat, kommt sie nicht mehr in den Genuss der preiswerten Tickets.

Mehrmals im Jahr besucht Leserin Eveline W. ihre Tochter, die mit ihrer Familie in Innsbruck lebt. Für ihre Reisen nützt die Wienerin, die eine kleine Pension bezieht, die Bahn und hält mit Unterstützung ihrer Schwester deshalb auch immer online nach günstigen Sparschiene- Tickets Ausschau. Die Kosten für die Fahrkarten hat Frau W. bisher von ihrem Konto per Bankeinzug, dem sogenannten elektronischen Lastschriftverfahren, abbuchen lassen. "Nun ist das aber leider nicht mehr möglich, weil man nur noch mit Kreditkarte oder per Online- Banking bezahlen kann", schilderte die Leserin.

Nachdem die Pensionistin aber weder über eine Kreditkarte noch über Online- Banking verfügt, wandte sie sich mit der Bitte um Auskunft, warum eine Zahlung per Bankeinzug nicht mehr möglich ist, an die Bahn. "Mir wurde lapidar mitgeteilt, dass ich meine Bank kontaktieren soll, die mir beim Einrichten von Online- Banking sicher behilflich ist", so Frau W. weiter. Ganz verstehen konnte sie diese Reaktion nicht, weil man als älterer Mensch mit geringem Einkommen vielleicht keine Kreditkarte bekommt oder die Erledigung von Bankangelegenheiten per Computer nicht leicht fällt. Auf ein weiteres Schreiben erhielt sie keine Rückmeldung, weshalb Frau W. die Ombudsfrau bat, der Sache nachzugehen.

Die ÖBB teilten auf Anfrage mit, dass man das elektronische Lastschriftverfahren nun durch die Online- Überweisung ersetzt habe, weil dadurch mehr Sicherheit und Komfort geboten sei. Man verstehe, dass die Leserin weder Kreditkarte noch Online- Banking haben möchte und rate ihr, sich beispielsweise eine Prepaid- Kreditkarte zuzulegen. Aber ist das wirklich eine kundenfreundliche Lösung?

18.08.2015, 11:30
Redaktion Ombudsfrau
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