Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
26.09.2017 - 18:00
Gerhard Scheiblhofer findet, dass ein Mehrparteienhaus nicht in die Siedlung passt
Foto: Horst Einöder

Anrainer- Kampf gegen Mehrparteienhaus in Siedlung

23.03.2016, 06:00

Kein Osterfriede im oberösterreichischen Pasching: Im Ortsteil Langholzfeld soll ein Mehrparteienhaus errichtet werden. Die Anrainer protestieren, rufen sogar das Landesverwaltungsgericht an. Der Bürgermeister als erste Bauinstanz und der Gemeinderat haben das Vorhaben aber bereits abgesegnet.

"In diesem Gebiet sind ausschließlich eingeschoßige Einfamilienhäuser und Bungalows erbaut worden. Nun wird mitten in diesem schönen, ruhigen Ortsteil ein dreistöckiges Ertragsobjekt mit 15 Wohneinheiten unter Ausnutzung aller Möglichkeiten erbaut", ärgert sich Gerhard Scheiblhofer, Besitzer eines Nachbargrundstückes. "Das geplante Haus passt nicht ins Siedlungsgebiet." Bereits 2012 gab es laut dem Oberösterreicher einen ersten Versuch, eine Baugenehmigung zu erreichen.

Damals scheiterte das Projekt an der (Feuerwehr- )Zufahrt. Auch die benachbarte Stadtgemeinde Leonding meldete damals Bedenken dazu an. "Wir haben Einspruch erhoben, da es sich bei der geplanten Zufahrt um eine schmale Stichstraße auf unserem Gemeindegebiet handelt. Aber wir hatten keinen Erfolg damit. Trotzdem hätten wir eine Aufschließung über Paschinger Gemeindegebiet bevorzugt", sagt Thomas Dirngrabner von der Stadtplanung in Leonding. Gerhard Scheiblhofer denkt bei der Zufahrt auch an die Feuerwehr: "Ich weiß nicht, wie Einsatzfahrzeuge im Brandfall das schaffen können."

Paschings Bürgermeister Peter Mair hat das Bauprojekt als Baubehörde erster Instanz genehmigt und kann sich auch auf eine Bestätigung durch den Gemeinderat berufen. Nun wartet er auf die Entscheidung des Landesverwaltungsgerichtes, das von Anrainern angerufen wurde. Er ist zuversichtlich. "Es gibt einen Bebauungsplan. Alle Gutachten sind positiv." Als Bürgermeister freut er sich über neue Wohnungen in Pasching: "Auf dem Land wohnen, und in wenigen Minuten ist man in Linz."

23.03.2016, 06:00
Redaktion Ombudsfrau
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum