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09.12.2016 - 13:44
Kathrin K. mit ihrer Tochter
Foto: Reinhard Judt

Wohnung verschimmelt: Handwerker will jetzt helfen

12.02.2016, 07:37

Per Brief hatte Kathrin K. um Unterstützung für sich und ihre Tochter gebeten. Ihre von Schimmel zerfressene Unterkunft im Burgenland wird zusehends unbewohnbar. Ein Handwerker bietet nun an, den giftigen Pilz kostenlos zu entfernen. Doch das könnte zu spät sein, denn der Hausbesitzer kündigte den Mietvertrag.

In einem Haus in Hornstein kämpft eine Mutter seit Monaten gegen großflächigen Schimmelbefall. Nachdem sie vom Hausbesitzer eine Mietzinsminderung gefordert hatte, kündigte ihr dieser den Vertrag. Er verlangte den Auszug der Familie bis Ende März sowie die Nachzahlung offener Mieten.

"Lasse nicht zu, dass sie mein Eigentum zerstört"

Es sei bekannt gewesen, dass das in den 1940er- Jahren errichtete Gebäude Steinwände ohne Isolierung habe, so der Vermieter. Der Alleinerzieherin wirft er vor, den giftigen Pilz durch unsachgemäßes Heizen, falsche Belüftung und Zustellen der freien Flächen verursacht zu haben. "Ich lasse nicht zu, dass sie mein Eigentum durch falsche Handhabung zerstört und wertlos macht", so der Unternehmer empört. K. wiederum hat dafür kein Verständnis und erklärt: "Die Feuchtigkeit ist allein durch Heizen und Lüften nicht unter Kontrolle zu bringen. Haus und Keller müssten gedämmt werden, um sie vor Nässe zu schützen."

Foto: Reinhard Judt

Genau das würde nun ein Spezialist für Stein und Mauerwerk kostenlos anbieten, nachdem er in der "Krone" von dem Fall erfahren hatte. Ob der Vermieter dieses Angebot annimmt, ist noch offen. Wie es mit der jungen Familie künftig weitergehen soll, ist ebenso unklar. Die Anzahlung etwa auf eine Eigentumswohnung in der Nähe kann sich Frau K. nicht leisten, hofft aber auf Kulanz der Genossenschaft oder Hilfe im Ort: "Es geht mir nicht darum, meinen Vermieter öffentlich anzuprangern, sondern darum, eine dauerhafte Bleibe zu finden, in der meine Tochter aufwachsen kann."

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12.02.2016, 07:37
Markus Petrakovits, Kronen Zeitung/red
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