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09.12.2016 - 01:46
Mitten auf der Tauernautobahn explodierte das Wohnmobil.
Foto: APA/FREIWILLIGE FEUERWEHR RENNWEG

Wohnmobil explodiert: Familie entkommt Feuertod

08.09.2014, 16:54
Die Heimfahrt vom Sommerurlaub hat für eine vierköpfige Familie in Kärnten beinahe in einer Katastrophe geendet: Das Wohnmobil der Deutschen explodierte in der Nacht auf Montag auf der Tauernautobahn. Die 36 Jahre alte Lenkerin, ihr 38-jähriger Ehemann sowie ihre zwei Kinder im Alter von drei und sechs Jahren konnten sich gerade noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten - sie kamen mit dem Schrecken davon.

Gemeinsam mit den Großeltern hatte die vierköpfige Familie einen Camping- Urlaub im italienischen Cavallino verbracht. Am Sonntag gegen 22 Uhr auf der Heimreise nach Augsburg kam es dann zu dem Unglück: Bei Kremsbrücke vernebelte plötzlich dichter Rauch die Sicht im Camper.

Das Fahrzeug wurde völlig zerstört.
Foto: APA/FREIWILLIGE FEUERWEHR RENNWEG

Im Wagen dahinter fuhren die Großeltern der beiden Kinder, die das Drama hautnah miterlebten. "Alles ging blitzschnell! Meine Tochter war am Überholen eines Lkws, als plötzlich dichter Rauch die gesamte Fahrbahn befiel", schildert der 67- Jährige.

"Binnen Sekunden stand der Camper in Vollbrand"

Seine Tochter reagierte geistesgegenwärtig, stellte den Wagen am Pannenstreifen ab. "Ich wollte aussteigen, da sprangen Tochter, Schwiegersohn und Enkel aus dem Wohnmobil. Flammen schossen aus dem Motorraum - binnen Sekunden stand der Camper in Vollbrand", so der Großvater.

In Todesangst floh das Quartett vor den Flammen. Auch die Großeltern suchten Schutz. Es war Rettung in letzter Sekunde: Das Feuer brachte zwei im Camper mitgeführte Propangasflaschen zur Explosion. Das Wohnmobil ging in einem riesigen Feuerball auf. Der Opa: "Teile wurden durch die Luft geschleudert, ein angrenzendes Waldstück brannte."

Trotz des raschen Feuerwehreinsatzes blieb vom Urlaubstraum auf vier Rädern nur ein ausgebranntes Gerippe. Die Familie blieb unverletzt. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

08.09.2014, 16:54
Alexander Schwab und Thomas Leitner, Kronen Zeitung/red
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