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06.12.2016 - 23:32
Foto: Andi Schiel

Wilde Räuberjagd im Wiener Donaukanal

30.06.2014, 16:14
Filmreife Verfolgungsjagd in Wien: Mit einem Sprung in den Donaukanal wollte sich ein sportlicher Räuber am Montag der Festnahme entziehen. Doch der 20-Jährige hatte die Rechnung ohne die Wasserpolizei gemacht. Nachdem er sechs Kilometer geschwommen war, wurde er von der Besatzung einer Zille aus dem Wasser gefischt.

Gegen 13.15 Uhr wurde bei der Polizei wegen eines Überfalls in der Baumgasse in Wien- Landstraße Alarm ausgelöst. Ein junger Mann hatte in einem Supermarkt in die Kassa gegriffen und war mit dem Geld geflüchtet. Die Beamten waren so rasch am Tatort, dass sie den Verdächtigen am Donaukanal davonrennen sahen. Als der Mann seiner Verfolger gewahr wurde, hechtete er plötzlich auf der Franzensbrücke in die Donau. Doch die Beamten ließen sich nicht abschütteln.

Während der 20- Jährige in den Fluten untertauchte, erhielten die Uniformierten Verstärkung von Diensthundeeinheiten, Tauchern sowie der Strompolizei. "Kurzfristig wollte der Täter sogar durch ein Kanalgitter entkommen, aber wir konnten sämtliche Fluchtwege an Land abschneiden", schilderte ein Beamter die Verfolgungsjagd.

Sechs Kilometer in 25 Minuten zurückgelegt

Also blieb dem 20- Jährigen nichts anderes übrig, als weiter stromabwärts zu schwimmen. Dabei legte er sechs Kilometer in 25 Minuten zurück.

Gegen 13.35 Uhr war die nasse Flucht schließlich zu Ende: In Höhe der Schrägseilbrücke bei der Ostautobahn ließ sich der Verdächtige von der Besatzung einer Polizeizille aus dem Wasser holen. "Der Festgenommene wurde von der Rettung versorgt und kam zur Kontrolle in ein Spital", erklärt Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Die Ermittlungen laufen.

30.06.2014, 16:14
Florian Hitz, Christoph Budin und Andi Schiel, Kronen Zeitung/red
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