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09.12.2016 - 06:58
Foto: APA/HERBERT NEUBAUER

Wiener Polizei jagt mutmaßlichen Serien- Bankräuber

28.01.2014, 13:08
Mit den Worten "Das ist ein Überfall. Geld her!" ist am Dienstagvormittag ein Unbekannter in eine Bankfiliale in der Wiener Innenstadt gestürmt. Der Mann bedrohte eine Angestellte und behauptete eine Bombe hochgehen zu lassen. Als die Kassiererin dennoch kein Geld aushändigte, lief er davon. Die Polizei vermutet, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Serientäter handelt.

Gegen 9 Uhr betrat der Mann die Filiale in der Schottengasse. Als die Kassiererin seiner Forderung nicht nachkam, flüchtete er ohne Beute in Richtung Schottentor. Eine Sofortfahndung verlief ergebnislos.

Der Täter hatte damit gedroht, in der Bankfiliale eine Bombe hochgehen zu lassen. Dies und andere Hinweise deuten darauf hin, dass es sich um einen Serientäter handelt, der in Wien in den vergangenen zehn Tagen zweimal aktiv gewesen war.

Großeinsatz nach Bombendrohung

So hatte am 17. Jänner ein verwirrter Bankräuber in einem Geldinstitut in der Alser Straße 23 in Wien- Alsergrund (Bild) damit gedroht, eine Bombe zu zünden. Der Mann ließ einen Koffer in der Filiale zurück und ergriff die Flucht. Die Umgebung wurde daraufhin großräumig abgesperrt, eine Bombe wurde nicht gefunden (Bericht siehe Infobox).

Am vergangenen Mittwoch hatte dann ein unbewaffneter Mann eine Bank in Wien- Leopoldstadt überfallen. Er konnte mit seiner Beute fliehen, berichtete die Polizei. Zu einer 30- jährigen Angestellten hatte er gesagt: "Das ist ein Überfall. Geld her!"

2.000 Euro Belohnung für Hinweise

Der Verdächtige ist ca. 40 bis 45 Jahre alt, etwa 175 bis 180 Zentimeter groß, korpulent und hat eine auffallend helle Gesichtshaut, so die Polizei. Er spricht Wiener Dialekt und war dunkel bekleidet mit schwarzer Wollmütze und dunkler Umhängetasche.

Für sachdienliche Hinweise an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310- 33800, die zur Ausforschung des Serientäters führen, ist eine Belohnung von 2.000 Euro ausgelobt worden.

28.01.2014, 13:08
AG/red
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