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26.03.2017 - 21:20
Im Zuge der Löscharbeiten stießen die Helfer auf eine rund 200 Quadratmeter große Hanfplantage.
Foto: MA 68 Lichtbildstelle

Wiener Feuerwehr stößt bei Brand auf Hanfplantage

26.03.2015, 07:18
Kein alltäglicher Einsatz für die Wiener Berufsfeuerwehr am Mittwochabend: In einem Nebengebäude im Innenhof eines Einfamilienhauses im Bezirk Liesing war Feuer ausgebrochen. Als die Helfer wenig später vor Ort eintrafen, staunten sie nicht schlecht: Im Zuge der Löscharbeiten stießen sie auf eine rund 200 Quadratmeter große Hanfplantage. Unweit des Brandortes, an einer Bushaltestelle, griffen Polizisten zudem einen Mann auf, der schwere Brandverletzungen an Händen und im Gesicht erlitten hatte.

Die Telefone bei der Wiener Berufsfeuerwehr liefen heiß. Mehrere Menschen hatten gegen 19 Uhr den Brand in der Purkytgasse in Liesing gemeldet. 27 Mann rückten daraufhin mit sechs Fahrzeugen aus. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass in einem als Werkstätte genutzten Raum Feuer ausgebrochen war.

Der Raum wurde vom Feuer komplett zerstört.
Foto: MA 68 Lichtbildstelle

Prekärer Fund bei Löscharbeiten

Bei den Löscharbeiten stießen die Helfer auf fünf mit Flüssiggas gefüllte Flaschen, wie man sie auch auf Campingplätzen verwendet - eine gefährliche Situation aufgrund einer möglichen Explosionsgefahr. "Wir haben die Flaschen herausgeschafft und mit Wasser abgekühlt", sagte Oberbrandrat Christian Feiler.

"Definitiv mehr als für Eigenbedarf notwendig"

Doch das sollte nicht alles gewesen sein, denn die Feuerwehrmänner machten darüber hinaus einen überaus überraschenden Fund: So entdeckten sie in dem Raum eine rund 200 Quadratmeter große Hanfplantage. "Es war definitiv mehr, als für den Eigenbedarf notwendig wäre", so Feiler. Die Löscharbeiten fanden nicht zuletzt deshalb unter Atemschutz statt. Gefahr für die Anrainer bestand nicht.

Während die Arbeiten der Feuerwehr zügig vorangingen, griff die Polizei bei einer Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Seite des Hauses einen Mann mit schweren Brandverletzungen an Händen und Gesicht auf. Das Opfer wurde ins Spital gebracht, die Ermittlungen laufen.

26.03.2015, 07:18
Martina Münzer, Kronen Zeitung/AG/red
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