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06.12.2016 - 20:06
Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

Wien schickt bis zu 900 Beamte in Frühpension

09.06.2016, 17:17

Gesund und munter, arbeitsfähig, erst 55 Jahre alt - ab in die Frühpension! Das ist das Motto der Stadt Wien, um Geld zu sparen. Vizebürgermeister Johann Gudenus ist empört: "Wien darf die Kosten nicht auf den Steuerzahler abwälzen."

Trotz aller Versprechungen geht die Praxis der Frühpensionierungen in der Stadt Wien munter weiter: Bis zu 900 Beamte, die älter als 55 Jahre sind, werden in den nächsten zwei Jahren in den vorzeitigen Ruhestand geschickt - zu attraktiven Konditionen. Der Sparkurs wird vor allem die Wiener Stadtwerke treffen. Am 21. Juni entscheidet die Personalkommission über die Pensionierungswelle.

Auf Kosten der Steuerzahler

Das Modell Frühpension würde bedeuten, dass Johann Gudenus selbst in 16 Jahren in Pension gehen könnte - für ihn unvorstellbar. Der Vizebürgermeister: "Man wird sich anhand der Konzernbilanzen ganz genau anschauen müssen, welche Vorteile die Wiener Stadtwerke und damit auch die Gemeinde Wien durch diese Frühpensionierungen haben." Zusatz: "Sollte es durch die Pensionierungen zu einer Abwälzung von Kosten auf den Bund kommen, wäre das ein absoluter Skandal. Dies würde heißen, dass sich das rot- grüne Wien Geld spart und den Steuerzahler zusätzlich belastet."

Nicht zu vergessen: Die Aktion würde "versteckte Arbeitslosigkeit" bedeuten, da arbeitsfähige Menschen in irgendeiner Form vom Staat finanziert werden müssen. Während bundesweit über die Anhebung des Pensionsantrittsalters diskutiert wird.

Das sagen "Krone"- Leser:

Luca J. (32), Angestellter
Foto: Zwefo

Luca J. (32), Angestellter: "Das ist nicht in Ordnung. Es wird so viel Geld rausgeworfen, man könnte sicher woanders sinnvoller sparen."


Monika S. (54), Invaliditätspensionistin
Foto: Zwefo

Monika S. (54), Invaliditätspensionistin: "Das ist nicht in Ordnung und den anderen gegenüber unfair. Wäre es möglich gewesen, ich hätte gerne länger gearbeitet."

09.06.2016, 17:17
Michael Pommer und Isabella Kubicek, Kronen Zeitung
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