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20.07.2017 - 22:08
Foto: Andreas Graf, krone.at-Grafik

Wien: Fünf neue Polizeiposten fehlen bis 2016

28.02.2014, 17:00
Das Zusperren geht flott: Bereits im Juni will Wiens Polizei - wie berichtet - 23 Wachzimmer auflassen. Bis die versprochenen sieben neuen Dienststellen eröffnet werden, dauert's länger: Nur zwei dieser Posten werden heuer bezogen, fünf jedoch erst in den Jahren bis 2016. Harte Kritik an der Reform kommt nun auch vom grünen Sicherheitssprecher Peter Pilz.

Es dauert also noch bis zu drei Jahren, bis alle vom Innenministerium versprochenen Polizeiposten fertiggestellt sind. Allerdings: Zwei der wichtigsten neuen Stützpunkte werden noch Ende dieses Jahres eröffnet. Dazu Landespolizeikommandant General Karl Mahrer: "Wir sind alle sehr bemüht, so schnell wie möglich die neuen Wachzimmer in Betrieb zu nehmen."

Der neue Posten Hauptbahnhof wird Wiens größtes Wachzimmer: 60 Polizisten aus Favoriten und 50 Exekutivbeamte der Schleierfahndungsgruppe werden dort ihren Stützpunkt haben. Die Räumlichkeiten, die sich über 1.000 Quadratmeter erstrecken, werden so wie das neue Wachzimmer an der Lassallestraße 1, das den Posten am Praterstern ersetzen soll, im November bezugsfertig sein.

"Das sind keine leeren Versprechen"

Alle anderen fünf Projekte sind noch in Planung - und werden nicht vor 2016 eröffnet. "Nein, das sind sicher keine leeren Versprechen", garantiert Mahrer den Bau aller fünf neuen Wachzimmer, "die Dienststellen sind alle im Finanzierungsplan." Gleichzeitig garantiert der Landespolizeikommandant, dass in Wien ab 1. Dezember 2015 "absolut sicher" 1.000 Polizisten zusätzlich im Einsatz sind.

Die Grünen bleiben - wie viele Bezirksvorsteher - skeptisch. So meint Peter Pilz im "Krone"- Gespräch: "Die Sicherheitspolizei müsste weiterhin dezentralisiert sein." Und er kommentiert das Versprechen von 1.000 zusätzlichen Polizisten so: "Wenn wie jetzt das Budget eingefroren ist, kann doch nicht plötzlich der Personalstand der Polizei um 1.000 Dienstposten steigen."

28.02.2014, 17:00
Richard Schmitt, Kronen Zeitung/red
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