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07.12.2016 - 09:41
Foto: thinkstockphotos.de

Wien: Deutlich weniger Überfälle und Taschendiebe

06.08.2015, 16:45
Die neueste Monatsstatistik der Wiener Polizei zeigt: Bei den meisten Delikten hat sich die Zahl der Straftaten gegenüber Juni 2014 deutlich reduziert - trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise, noch höherer Arbeitslosigkeit, des starken Zuzugs und der aktuellen Flüchtlingswelle. Besonders auffällig: Die Zahl der Taschendiebstähle ging um gleich 20 Prozent zurück.

"Unsere Kollegen haben die Lage im Griff, Wien ist weiterhin eine der sichersten Millionenstädte der Welt", kommentiert ein Polizeioffizier die neue Statistik, die nun der "Krone" vorliegt. Die Daten würden auch belegen: Obwohl die Stadtregierung seit dem Vorjahr Hunderte Flüchtlinge zusätzlich in Übergangsquartieren (etwa in Erdberg) untergebracht hat, wurde bei den meisten Delikten ein Rückgang verzeichnet. "Dass die Anzahl der in Wien betreuten Flüchtlinge deutlich gestiegen ist, hat keine negativen Auswirkungen auf die Kriminalitätsstatistik", bestätigt ein Offizier der Wiener Polizei.

So schlugen etwa die Taschendiebe in Wien im heurigen Juni deutlich seltener als noch im Juni 2014 zu: ein Minus von 20,86 Prozent oder 312 Fälle weniger. Auch die Zahl der Raubüberfälle sank: 148 waren es im Juni 2014, ein Jahr später 138 - das macht ein Minus von 6,76 Prozent. Auch Wiens Wohnungsbesitzer wurden im Juni 2015 deutlich seltener Opfer von Einbrechern als noch im Juni des Vorjahres: Die Zahl der Delikte sank um 32,19 Prozent. Allerdings: Noch immer werden mehr als 13 Wohnungseinbrüche pro Tag von der Polizei aufgenommen.

Mehr Einbrüche in Autos und Häuser

Bei zwei Deliktarten stiegen allerdings die Zahlen: So wurden im Juni 2015 wesentlich mehr Autos (190) gestohlen als noch im Juni des Vorjahres (167) - das ergibt ein Plus von 13,77 Prozent. Und die Einbrecher stiegen heuer öfter in Wohnhäuser ein: Die Spurensicherung der Polizei kam im vergangenen Juni zu 85 Tatorten, im Vergleichsmonat 2014 waren es 62 Fälle.

06.08.2015, 16:45
Richard Schmitt, Kronen Zeitung/red
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