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22.08.2017 - 03:21
Künstlerische Darstellung des geplanten Holzhochhauses in Aspern
Foto: OLN OFFICE LE NOMADE

Weltgrößtes Holzhochhaus soll in Wien entstehen

25.02.2015, 22:01
Das Modell sieht noch ein bisschen nach Bauklötzen aus, in der Realität soll es dann 84 Meter hoch werden: Das größte Holzhochhaus der Welt dürfte ab Frühling 2016 in der Wiener Seestadt Aspern wachsen. Nach zwei Jahren Bauzeit sollen auf 24 Stockwerken ein Restaurant, ein Hotel, Apartments, Büroflächen und Wellness- bzw. Gesundheitsbereiche untergebracht werden.

Rund 65 Millionen Euro fließen in das Projekt "HoHo", wie Caroline Palfy, Projektentwicklerin der zuständigen Kerbler Gruppe, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz sagte. Derzeit befinde man sich im baubehördlichen Verfahren, schilderte Architekt Rüdiger Lainer. Da man schon im Vorfeld sehr eng mit den Behörden zusammengearbeitet habe, erwarte man sich dabei allerdings keinerlei Probleme.

Besonders ressourcenschonende Bauweise

Die Bruttogesamtfläche des Turms, der direkt neben der U- Bahn- Station Seestadt entstehen wird, soll 25.000 Quadratmeter betragen. Besonderes Augenmerk legten die Planer dabei auf eine ressourcenschonende Bauweise: "Vergleicht man es mit einem Stahlbeton- Hochhaus, sparen wir 2.800 Tonnen CO2- Äquivalente. Das bedeutet, man könnte 1.300 Jahre lang täglich 40 Kilometer Auto fahren", rechnete Lainer vor.

Brandschutz als echte Herausforderung

Die Herausforderung bei einem Holzhochhaus - rund drei Viertel des Gebäudes werden aus dem Naturmaterial bestehen - liegt vor allem auch im Brandschutz. Den strengen Auflagen will man mit automatischen Löschanlagen und kleinen Brandschutzabschnitten gerecht werden.

Sorgen, dass das Holzhochhaus ein ähnliches Schicksal wie der derzeit dem Vernehmen nach fast zur Hälfte leer stehende DC- Tower in der Donaustadt erleiden wird, hat Palfy nicht. Derzeit führe man bereits Gespräche mit passenden, ebenfalls an nachhaltigen Konzepten interessierten Partnern, so die Projektentwicklerin. Zudem habe man ein sehr spezifisches Angebot sowie deutlich weniger Fläche zu vermarkten.

25.02.2015, 22:01
AG/red
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