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26.07.2017 - 07:54
Anna G. verlor beim Hotelbrand in Dubai ihr Hab und Gut.
Foto: Anna G.

Welserin: "Möchte nie wieder in Hochhaus wohnen"

04.01.2016, 17:00

Sie bestellt sich einen Cappuccino in der Rochus- Lounge in Wien- Landstraße, will eine Zigarette rauchen, obwohl sie nichts mehr hasst als Feuer. Anna G. ist eines der Opfer des Silvesterinfernos von Dubai. Wie berichtet, stand das Luxushotel "The Address" binnen Minuten in Flammen. Die Welserin (25) überlebte, verlor aber ihr Hab und Gut. Mit dem Schicksal hadert die Studentin dennoch nicht.

"Krone": Anna, was war dein erster Gedanke, als euer Hotel in Flammen aufgegangen ist?
Anna G.: Ich stand auf einer zum Hotel gehörenden Terrasse und dachte, ich bin im falschen Film. Ich wollte einfach nur aufwachen und alles vergessen. Ich habe kurz überlegt, ob ich nach der Evakuierung noch mal reinlaufen soll ins Hotel, um meine Sachen zu retten.

"Krone": Wer hat dich abgehalten?
Anna G.: Ich war wie gelähmt. Bin auf der Straße gestanden. Aber da stehst, Leute feiern, und keiner hilft dir!

Anna G. im Interview mit der "Krone"
Foto: Klemens Groh

"Krone": Du hast zum Glück alles unverletzt überstanden.
Anna G.: Ich bin froh, dass uns körperlich nichts passiert ist. Ich war dem Tod nicht nahe, denke ich. Was weiß man. Aber trotzdem sind all meine persönlichen Gegenstände weg. Alles ist verbrannt.

"Krone": Du hast in unserem ersten Gespräch nach dem Inferno von Schicksal gesprochen. 
Anna G.: Stimmt. Ich wollte fünf Minuten vor dem Feuer ins Zimmer, um mir eine Weste zu holen, weil mir kalt war. Gegangen bin ich nicht. Trotzdem hadere ich nicht mit dem Schicksal, feiere keinen zweiten Geburtstag.

"Krone": Würdest du wieder nach Dubai fliegen?
Anna G.: Dubai ja. Aber ich möchte nie wieder in einem Wolkenkratzer wohnen.

"Krone": Wie oft siehst du die Bilder des Infernos vor dir?
Anna G.: Ich denke positiv. Denn die Chinesen sagen: Ein Brand im vergangenen Jahr reinigt die Vergangenheit.

Aus dem Video- Archiv: Luxushotel in Dubai stand zu Silvester in Flammen

04.01.2016, 17:00
Sandra Ramsauer, Kronen Zeitung/red
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