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23.09.2017 - 22:48
Durch die Verpuffung wurde die Küchenwand beinahe niedergerissen.
Foto: MA 68 Lichtbildstelle

Verpuffung in Wiener Wohnung - Wand eingedrückt

13.03.2015, 11:38
Überaus großes Glück haben ein 13 Jahre altes Mädchen und ihr 25-jähriger Bruder am Donnerstagabend in einer Wohnung im Wiener Bezirk Simmering gehabt. Eine Pfanne mit Speiseöl fing in der Küche Feuer - der Versuch, die Flammen mit Wasser zu löschen, hatte jedoch fatale Konsequenzen: Es kam laut Feuerwehr zu einer starken Verpuffung, die Druckwelle war so enorm, dass eine Zwischenwand zum Badezimmer beinahe einstürzte. Wie durch ein Wunder blieben die 13-Jährige und ihr Bruder nahezu unverletzt, erlitten aber einen Schock.

Zum Vorfall war es kurz vor 18 Uhr in der Kremenetzkygasse gekommen. Das Öl hatte aufgrund von Überhitzung plötzlich Feuer gefangen, doch die Idee, den Brand mit Wasser zu löschen, stellte sich als folgenschwerer Fehler heraus. Es kam zu einer Stichflamme und einer schlagartigen Verdampfung des Wasser- Ölgemischs, wodurch eine Zwischenwand schwer beschädigt wurde. Zu einem Brand kam es aber nicht, erklärte Feuerwehrsprecher Christian Feiler.

Die Schäden in der Wohnung sind enorm.
Foto: MA 68 Lichtbildstelle

Die Geschwister wurden beim Eintreffen der Feuerwehr von den Helfern zunächst betreut und danach der Rettung übergeben. Eine Fahrt ins Spital blieb den beiden jedoch erspart. Sie wurden nach ambulanter Behandlung an Ort und Stelle in häusliche Pflege entlassen, sagte Ronald Packert, Sprecher der Wiener Berufsrettung.

"Fettbrand niemals mit Wasser löschen"

Vorsorglich wurden von der Feuerwehr im Anschluss die angrenzenden Wohnungen des Hauses vorübergehend evakuiert sowie Gas- und Stromleitungen kontrolliert. Dabei wurden aber keine weiteren Schäden festgestellt.

Die Wiener Berufsfeuerwehr riet via Aussendung, "einen Fettbrand niemals mit Wasser zu löschen". Das Löschwasser verdampfe in dem Fall schlagartig, und das brennende Öl oder Fett breite sich mit der Dampfwolke aus, warnen die Einsatzkräfte vor "erheblicher Verletzungsgefahr".

13.03.2015, 11:38
AG/red
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