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03.12.2016 - 06:53
Foto: APA/Roland Schlager

Umbildung der Regierung: Fischer optimistisch

27.08.2014, 13:20
Bundespräsident Heinz Fischer sieht in der momentanen politischen Situation "keine Unruhe", sondern erhofft sich mehr Stabilität für die Zukunft. Er rechnet am Montag mit einer "größeren Umbildung der Regierung", begrüßt die Ernennung von Reinhold Mitterlehner zum Vizekanzler und zollt Michael Spindelegger Respekt.

"Ich denke, dass am Montag nach wie vor der Termin sein wird, an dem eine größere Umbildung der Bundesregierung vor sich geht, weil es sowohl auf SPÖ- Seite als auch auf ÖVP- Seite neue Gesichter gibt", sagte Fischer am Mittwoch. Die Regierungsumbildung sieht er als Chance: "Das ist ein Atemschöpfen."

Gefährdend für das politische System seien die jüngsten Ereignisse nicht: "Ich sehe heute die Entwicklung der nächsten drei Jahre positiver als vielleicht vor einer Woche." Für Neuwahlen gebe es keinen Anlass, "bei jeder Weggabelung nach Neuwahlen zu rufen, ist nicht sehr konstruktiv".

Mitterlehner "kompetent und konstruktiv"

Die Nominierung Mitterlehners zum ÖVP- Obmann und Vizekanzler kann Fischer gut nachvollziehen, er hält den Noch- Wirtschaftsminister für "kompetent, kommunikationsfähig und konstruktiv". " Ich habe viele gute Seiten von ihm kennengelernt."

Spindelegger- Rücktritt war "ehrenvoll"

Dem zurückgetretenen Vizekanzler Michael Spindelegger dankte Fischer. Spindelegger habe an einem Punkt, an dem er zur Überzeugung gekommen ist, seine Auffassung nicht im erforderlichen Ausmaß durchsetzen zu können, einen klaren Schlussstrich gezogen. "Ich finde das ehrenvoll, wenn man da nicht herumlaviert und Schuldzuweisungen und Rückzugsgefechte abwickelt."

Der Dreifachbelastung Spindeleggers als Bundesparteiobmann, Vizekanzler und Finanzminister stand Fischer nach eigenem Bekunden schon von Anfang an kritisch gegenüber: "Ich glaube, wenn ich das als Bundespräsident sagen darf, dass die Kombination Parteiobmann und Finanzminister ihre Tücken hat. Das heißt aber nicht, dass ein Parteiobmann nicht auch ein Ressort führen kann."

27.08.2014, 13:20
AG/red
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