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10.12.2016 - 00:39
Foto: APA/HANS KLAUS TECHT, krone.at-Grafik

Tankstellen- Betreiber: "Wir nagen am Hungertuch"

16.03.2014, 09:35
Die Tankstellenbetreiber schlagen Alarm: "Die Betriebe verdienen nichts mehr. Ihnen bleiben ein bis zwei Cent je Liter", rechnet Werner Sackl, Obmann des Fachverbandes in der WKÖ, vor. Sein Wiener Kollege Klaus Brunnbauer geht sogar noch einen Schritt weiter: "Wir nagen am Hungertuch!"

In den vergangenen vier Jahren haben 300 Tankstellen zugesperrt. Komme es zu keiner Änderung der Gewerbeordnung für die Tankstellenshops, würde sich dieser Trend fortsetzen, warnt Sackl. Nach den zahlreichen Schließungen in den vergangenen Jahren sind gerade einmal 2.500 Tankstellen übrig geblieben, davon sind mittlerweile 550 Automatentankstellen.

Die Erlöse aus dem Kerngeschäft würden nicht mehr fürs Überleben reichen, so Sackl. Innerhalb Europas würden die Gewinnmargen für Treibstoff in Österreich an viertletzter Stelle liegen. Schon in einigen Jahren könnte mehr als jede dritte Tankstelle voll automatisiert sein - mit allen Nachteilen für die Verkehrssicherheit, warnt der Obmann. Denn diese Stationen hätten keine Reifenfüllanlage und kein Scheibenwasser.

"Wir nagen am Hungertuch"

Dass die Tankstellen in einer Krise stecken, bestätigt auch Obmann Klaus Brunnbauer vom Tankstellenverband der Wirtschaftskammer Wien. "Wir nagen am Hungertuch", assistiert er. Selbst die Mineralölkonzerne würden ihre Gewinne nicht im Verkauf, sondern in der Ölförderung machen. Dazu käme die Arbeitsbelastung durch die Spritpreisverordnung, die einen erheblichen administrativen Aufwand verursache.

Und als Krönung müsse man sich noch mit einer Gewerbeordnung aus den 1970er- Jahren herumschlagen, wird kritisiert. Seitdem habe sich aber das Konsumverhalten erheblich verändert, viele Artikel habe es damals gar nicht gegeben. Schließlich sei man inzwischen in vielen ländlichen Regionen der einzige Nahversorger. "Wenn wir schon beim Sprit nichts verdienen dürfen, wollen wir wenigstens eine Gewerbeordnung auf dem Stand des Jahres 2014", so Sackl.

16.03.2014, 09:35
AG/red
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