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07.12.2016 - 22:49
Der elfjährige Alexander trug beim Stoß vom Sprungturm schwere Verletzungen davon.
Foto: krone-grafik

Stoß von Sprungturm - Bub (11) schwer verletzt

29.06.2016, 16:55

Unfall- Drama um den elfjährigen Alexander L. aus Neulengbach in Niederösterreich: Der Schüler und begabte Fußballspieler wurde vom Drei- Meter- Turm des Freibades gestoßen und schlug mit voller Wucht auf dem Beckenrand auf. Er erlitt schwere Verletzungen. Der "Schubser" wurde angezeigt, die Familie erhebt Vorwürfe gegen die Bäderverwaltung.

Noch vor wenigen Tagen wurde Alexander L. mit seinen Kameraden von Admira Wacker zur besten U- 12- Mannschaft Niederösterreichs gekürt, jetzt kämpft er gegen Schmerzen und versucht, das Erlebte langsam zu verarbeiten.

"Alex kann zweiten Geburtstag feiern"

Am vergangenen Samstag stieg der aufgeweckte Bub auf den Drei- Meter- Turm des Neulengbacher Freibades - mit ihm ungefähr ein Dutzend weiterer Kinder. Plötzlich der Stoß von hinten, der Schüler stürzte ab und krachte auf den Beckenrand. Dabei erlitt er ein Schädel- Hirn- Trauma sowie einen komplizierten Handbruch und multiple Prellungen - und kann dennoch froh sein, dass er noch lebt. "Der Arzt hat gesagt, Alex kann den 25. Juni als zweiten Geburtstag feiern", so der Vater des Nachwuchskickers zur "Krone".

Harsche Kritik an Bäderaufsicht

Schwere Vorwürfe erhebt die Familie jetzt gegen die Bäderaufsicht: "Wie kann es sein, dass zwölf bis 15 Kinder gleichzeitig auf dem Turm waren? Hier hat die Aufsicht völlig versagt", so der Vater. Der Turm ist mittlerweile nur noch wenige Minuten pro Stunde geöffnet, die Springer dürfen nur noch einzeln hinauf. "Es muss halt immer erst etwas passieren, bevor die Leute aufwachen."

Der "Täter" - er besucht dieselbe Schule wie Alex - hat sich in der Zwischenzeit per SMS entschuldigt und bestreitet jede Absicht. Dennoch wurde der 15- Jährige wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt. Ein juristisches Nachspiel droht allerdings auch der Stadtgemeinde Neulengbach und den Mitarbeitern des Bades. Die Familie des Unfallopfers prüft eine Zivilklage.

29.06.2016, 16:55
Oliver Papacek, Kronen Zeitung/red
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