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08.12.2016 - 02:31
Foto: Uta Rojsek-Wiedergut (Symbolbild)

Stimmen gehört - Enkel stach Oma Messer in Rücken

16.02.2015, 18:16
Ein 20-Jähriger steht im dringenden Verdacht, seine eigene Großmutter am Sonntag im Wiener Bezirk Floridsdorf mit einem Messer attackiert und der 69-Jährigen dabei eine schwere Stichverletzung am Rücken zugefügt zu haben. Das Opfer tätigte nach dem blutigen Angriff noch selbst den Polizei-Notruf und rief um Hilfe. Am Nachmittag stellte sich der Enkel dann selbst bei der Exekutive. Im Zuge der Einvernahme am Montag gestand er schließlich die Tat - der 20-Jährige soll psychisch krank sein.

Der junge Mann befindet sich nach Angaben der Polizei seit Längerem in psychiatrischer Behandlung. Zum Vorfall dürfte es am Sonntagvormittag in der Wohnung des späteren Opfers in der Brünner Straße gekommen sein - Großmutter und Enkel leben seit geraumer Zeit gemeinsam in den Räumlichkeiten.

Gegen 11.20 Uhr ging dann der Notruf ein: Die 69- Jährige gab an, ihr Enkel habe sie am Rücken verletzt - wie das genau passierte, habe die Frau gar nicht gewusst, berichtete Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Beim Eintreffen vor Ort stellte sich heraus, dass der 20- Jährige seine Großmutter offenbar mit einem Messer attackiert hatte, die Schwerverletzte wurde von der Rettung ins Krankenhaus gebracht.

Pensionistin außer Lebensgefahr

Doch erst dort stellte sich das ganze Ausmaß der Stichverletzung heraus, die weit schlimmer war als ursprünglich angenommen. Die Frau sei sofort operiert worden, so Maierhofer. Am Montagabend konnten die Ärzte schließlich leichte Entwarnung geben: Der 69- Jährigen gehe es besser, hieß es aus dem Spital, die Lebensgefahr sei gebannt.

Ein Beamter nahm in der Zwischenzeit per Handy Kontakt zu dem 20- Jährigen auf, der sich im Laufe des Gesprächs davon überzeugen ließ, sich selbst bei der Polizei zu stellen. Gegen 16 Uhr tauchte der Verdächtige am Sonntag tatsächlich bei der Außenstelle des Landeskriminalamts auf und wurde festgenommen.

Verdächtiger soll "Stimmen hören"

Bereits im Zuge einer ersten Befragung durch eine Amtsärztin hätten sich Hinweise auf eine Reihe psychischer Erkrankungen ergeben, phasenweise soll der junge Mann sehr verwirrt sein, hieß es. Der 20- Jährige soll zudem geäußert haben, er habe "Stimmen gehört".

Bei der darauffolgenden polizeilichen Einvernahme zeigte sich der Bursche auch geständig, seiner Großmutter das Messer in den Rücken gerammt zu haben. Das Motiv oder ein Auslöser für die Tat blieben aber weiterhin im Dunkeln, der Attacke dürfte jedenfalls kein Streit vorausgegangen sein. Die Erhebungen laufen weiter.

16.02.2015, 18:16
AG/red
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