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09.12.2016 - 13:21
Foto: Gregor Brandl

Schussattentat in Wien: "Das war eine Exekution"

16.01.2014, 17:07
"Das war eine Exekution", ist ein Bekannter jener beiden Männer überzeugt, die am vergangenen Wochenende im Zuge einer Handgranatenexplosion in Wien-Ottakring ums Leben gekommen sind. Mittlerweile steht so gut wie zweifelsfrei fest, dass sich der oder die Täter im Auto befanden, als die tödlichen Schüsse auf den Fahrer (45) abgegeben wurden.

Eine Tatwaffe sei nach wie vor nicht gefunden worden, erklärte Polizeisprecher Thomas Keiblinger am Donnerstag. Da weder am Tatort noch in der näheren Umgebung Patronenhülsen gefunden wurden, gehen die Ermittler davon aus, dass ein Revolver verwendet worden war - hier verbleiben die abgefeuerten Patronenhülsen in der Trommel der Waffe. Ausständig ist noch die Bestimmung des Kalibers.

Zudem steht nun fest, dass es sich beim Fundort in der Odoakergasse auch um den Tatort des Gewaltverbrechens handelt. Die Granate dürfte zum gezielten Vernichten von Beweisen gezündet worden sein. Hinweise zu dem oder den Tätern gibt es nicht.

Christian S. aus dem steirischen Zeltweg - ein Bekannter der beiden Opfer - ist sich jedenfalls sicher: "Das war eine Exekution, weil sie mit den Falschen Geschäfte gemacht haben."

SP- Politiker mit drei Schüssen getötet

In der Nacht auf Samstag war es in dem geparkten BMW in Ottakring zu der Explosion gekommen. Im Wageninneren wurden die Leichen des 45- jährigen Österreichers mit bosnischen Wurzeln, der als SP- Gemeinderat in Oberösterreich tätig war, und eines 57- jährigen Deutschen gefunden. Laut Obduktion war der Österreicher mit drei Schüssen getötet worden, der Deutsche starb durch die Detonation.

16.01.2014, 17:07
AG/Kronen Zeitung/red
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