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08.12.2016 - 18:14
Foto: Peter Tomschi

Schottland: 1.300 Österreicher entscheiden mit

15.09.2014, 16:49
Ein Paradoxon: Während etwa die Soldaten der legendären Scots Guards vom Unabhängigkeitsreferendum ausgeschlossen sind (weil sie außerhalb ihres Heimatlands stationiert sind), dürfen 1.500 Österreicher über das Schicksal ihrer Wahlheimat mitbestimmen. 1.300 haben sich für das Referendum registrieren lassen.

Am kommenden Donnerstag wird das schottische Volk über seine Loslösung vom Mutterland stimmen. Fünf Millionen Bürger in Edinburgh, Dundee, Glasgow oder auf den Nordseeinseln werden zu den Urnen pilgern.

Unter das bunte Volk der Kiltträger werden sich – so Schätzungen – auch 1.300 in Schottland lebende Österreicher mischen. Denn jeder EU- Bürger, der im (noch) zum United Kingdom gehörenden rebellischen Inselteil seinen Wohnsitz hat, darf über das Schicksal der Wahlheimat mitbestimmen. Über das Wahlverhalten der Austro- Schotten kann aber nur spekuliert werden. Auch rund 13.000 Deutsche und 4.300 Franzosen haben sich für das Referendum am Donnerstag registrieren lassen.

Auch Harry Miltner, ein Kiltträger, der in Wien eine Sport Consulting Agentur leitet, wird seine möglicherweise entscheidende Stimme abgegeben. Er hat seine Entscheidung aber bereits getroffen: "Das Herz sagt ja, das Hirn sagt nein. Also wird es von mir ein 'no' geben." Miltners Ansichten erscheinen vernünftig: "Selbstbestimmung benötigt viele Kapazitäten. Unsere geografische Lage ist suboptimal, und wir würden wohl auch die Shetlands und die Orkneys verlieren."

An den Bruch glaubt Harry nicht, denn "einerseits ist vieles von dem, was Nationalistenführer Alex Salmond vollmundig verspricht, mit der rosa Brille gesehen. Andererseits ist es oft etwas anderes, was Wähler in Umfragen sagen und was sie dann in der Kabine am Wahltag, wenn es drauf ankommt, ankreuzen. Allein die Frage um die Währungsunion ist prekär." Die letzten vor der Abstimmung veröffentlichten Umfragen sagen ein Kopf- an- Kopf- Rennen voraus. Der Ausgang bleibt spannend.

15.09.2014, 16:49
Mark Perry und Florian Hitz, Kronen Zeitung
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