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21.02.2017 - 02:43
Foto: Gino Molin-Pradel, Polizei, krone.at-Grafik

Schnitzelklopfer- Mann ist "Satan von Ottakring"

07.05.2014, 17:05
Die Ermittlungen nach der Verhaftung des 88-jährigen "Prater-Phantoms" - wir berichteten - hat eine schier unglaubliche Geschichte ans Licht gebracht: Bei dem Mann handelt es sich offenbar um den Straftäter Friedrich K., der sich seit den 1950er-Jahren einen langen kriminellen Lebenslauf "erarbeitet" hatte. Er machte damals als "Satan von Ottakring" Schlagzeilen.

1977 hatte K. einem Nebenbuhler mit einer Pistole in den Rücken geschossen, das Opfer überlebte schwer verletzt. Der Schütze - zu diesem Zeitpunkt 53 Jahre alt - wurde in die geschlossene Anstalt auf der Baumgartner Höhe eingewiesen. Zweimal gelang ihm von dort die Flucht. Schon damals stellten die Sachverständigen fest: Dieser Mann ist eine echte Gefahr für die Allgemeinheit.

Die "Krone" berichtete unter anderem im Februar 1980 über die Flucht des "Satans von Ottakring".
Foto: "Krone"-Archiv

Seine kriminelle Laufbahn begann allerdings bereits noch früher - in den 50er- Jahren. Mittels gefälschter Drohbriefe brachte er sechs Frauen unschuldig hinter Gitter.

Um den Geisteszustand des heute 88- Jährigen ist es offensichtlich schlecht bestellt, der Hass auf das weibliche Geschlecht dürfte tief in ihm verwurzelt sein. In der vergangenen Woche attackierte der Pensionist im Wiener Prater drei Frauen - eine davon mit einem Schnitzelklopfer, den er tags zuvor gekauft hatte. Am Dienstagabend wurde Friedrich K. in einem Bus der Wiener Linien völlig verwirrt entdeckt und festgenommen.

"Er war aggressiv, wir hatten Angst"

Die letzten Jahre wohnte er in einer Altbauwohnung im Wiener Bezirk Alsergrund. Dort zeigen sich die Bewohner von der Verhaftung ihres Nachbarn erleichtert: "Er war immer sehr aggressiv, vor allem Frauen gegenüber", so eine Anrainerin, die anonym bleiben will, gegenüber der "Krone". "Als einmal die Fenster getauscht werden sollten, trauten sich nicht einmal die Bauarbeiter in die Wohnung..."

07.05.2014, 17:05
Oliver Papacek und Andi Schiel, Kronen Zeitung/red
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