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06.12.2016 - 02:16
Foto: BK

Schlag gegen Drogenmafia vom Balkan

11.06.2015, 16:39
Das österreichische Bundeskriminalamt (BK) kämpft mit aller Kraft gegen die Balkan-Mafia. 120 Ermittler und Experten aus 34 Staaten trafen sich dieser Tage in Slowenien. Bei dem sogenannten WBOC-Gipfel präsentierte das federführende BK beachtliche Ermittlungserfolge vom Schlag gegen die Balkan-Kartelle.

Die Bilanz des WBOC- Projekts kann sich sehen lassen: Bei 14 internationalen Operationen von Oktober 2013 bis Ende Mai 2015 klickten in ganz Europa 139- mal die Handschellen. Dabei wurden mehr als eine Tonne Heroin, eine Tonne Marihuana, 165 Kilo Kokain, 80.000 Schmuggelzigaretten und 30 Maschinenpistolen sichergestellt.

OK-Leiter Holzer, der slowenische Kripo-Direktor Branko Japelj und BK-Chef Franz Lang
Foto: BK

Innenministerin Johanna Mikl- Leitner sagt: "Die Organisierte Kriminalität kennt keine Landesgrenzen. Dieses erfolgreiche Projekt zeigt wieder, dass auch die polizeiliche Arbeit keine Landesgrenzen hat." Andreas Holzer, der Leiter der BK- Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität: "Solche Treffen sind wichtig, um sich gegenseitig auszutauschen."

"Boss" und "Balkan- Escobar" in Wien gefasst

Wie blendend die internationale Zusammenarbeit funktioniert, zeigt auch die Operation "Volvo II" vom 19. Mai: Wie erst jetzt bekannt wurde, schlugen 150 Beamte zu, es gab 15 Festnahmen. Auch die zwei mutmaßlichen mächtigen Balkan- Paten "Boss" Ramo R. und "Balkan- Escobar" Safet K. gingen in Wien ins Netz. Pikantes Detail: Bei Entscheidungen zu wichtigen Drogengeschäften soll die ganze Mafia- Familie vom Balkan in angemieteten Wohnungen in Wien zusammengekommen sein. Alle sollen vom Balkan eingeflogen worden sein. Geld spielte angeblich keine Rolle.

50.000 Euro pro Monat für Luxusleben verprasst

50.000 Euro und mehr sollen "Boss" und Co. im Monat für ein Leben in Saus und Braus verprasst haben. Im Internet prahlte "Escobar" mit Hubschrauberflügen am Balkan zu seiner Villa. Er wurde nach Deutschland überstellt. "Wichtig ist, dass wir so flexibel sind wie das Verbrechen. Wir können uns mit den Kollegen im Ausland treffen und sofort loslegen", so Holzer.

11.06.2015, 16:39
Matthias Lassnig, Kronen Zeitung/red
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