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04.12.2016 - 09:39
Foto: Niki Faistauer

Sbg: Mutiger Zeuge verfolgte Einbrecherbande

26.02.2014, 08:44
"Goldene Krone" für Gerhard Rietsch (im Bild links) aus Mittersill in Salzburg: Der 59-Jährige wurde in der Nacht auf Dienstag Zeuge, wie drei Männer bei einem Uhren- und Schmuckhändler einbrachen. Der Mann rief die Polizei und nahm selbst die Verfolgung auf. Zwei der Täter wurden gefasst. Den Schmuck hatte das Trio auf der Flucht aus dem Auto geworfen.

Durch einen lauten Knall und ein Scheppern wurde die Tochter des 59- Jährigen gegen 1 Uhr wach. Sie sah aus dem Fenster und entdeckte drei Männer beim Schmuckhändler Schleinzer gegenüber: "Sie weckte mich. Wir haben extra kein Licht aufgedreht und haben die Männer beobachtet. Sie sind schließlich ins Geschäft eingedrungen", schildert Gerhard Rietsch, der in Mittersill ein Lederwarengeschäft betreibt. Er rief daraufhin die Polizei zu Hilfe.

"Ich setzte mich im Pyjama ins Auto und fuhr ihnen nach"

"Die Streife war beim Kreisverkehr in Uttendorf. Die Männer machten sich aber schon davon. Ich rannte raus. Dann hörte ich ein Auto beim Parkplatz 100 Meter entfernt. Ich setzte mich selbst im Pyjama ins Auto und fuhr ihnen nach", schilderte Rietsch.

Der 59- Jährige konnte die Kennzeichen nicht erkennen, gab aber der Polizei durch, wo die Bande unterwegs ist. Mittlerweile waren mehrere Polizeistreifen im Einsatz. Die Einbrecher flüchteten in Richtung Stubachtal. Als sie merkten, dass eine Streife hinter ihnen fuhr, warfen sie die gesamte Beute aus dem Auto.

Suche nach flüchtigem Einbrecher bislang ohne Erfolg

Kurz vor dem Stubachtal, vor einem Schranken, war dann Endstation. Einer der Männer warf sich aber plötzlich aus dem Auto und flüchtete zu Fuß. Die beiden anderen, zwei Ungarn im Alter von 42 und 46 Jahren, wurden festgenommen. Noch in der Nacht suchten Polizisten mit Hunden und einem Heli nach dem dritten Mann. Am Dienstag ging die Suche weiter - bislang ohne Erfolg.

Uhrmacher Andreas Schleinzer (im Bild rechts) war voll der lobenden Worte für seinen Nachbarn. Und Rietsch hat sich für so viel Zivilcourage die "Goldene Krone" verdient.

26.02.2014, 08:44
Manuela Kappes, Kronen Zeitung/red
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