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04.12.2016 - 02:22
Andreas Bednarek und Andreas Dürager mit der freigelegten Bombe; das Kriegsrelikt beim Abtransport
Foto: Neumayr/MMV

Salzburg: Fliegerbombe auf Kapuzinerberg entdeckt

20.08.2014, 17:52
Auf dem Kapuzinerberg mitten in der Stadt Salzburg ist am Mittwoch bei Baggerarbeiten eine Fliegerbombe entdeckt worden. Drei Gebäude in der Nähe der Fundstelle wurden daraufhin evakuiert, ebenso sämtliche Wanderer sowie Spaziergänger vom Berg geschickt. Gegen 17.45 Uhr gab es schließlich Entwarnung. So habe es sich bei dem Fund laut Polizei lediglich um Teile einer Fliegerbombe gehandelt. Die Überreste werden abtransportiert.

Gegen 11.30 Uhr legte ein Bagger beim Haus Kapuzinerberg 8, das derzeit ebenso wie das Nachbarhaus unbewohnt ist und oberhalb der Arenbergstraße steht, das Kriegsrelikt frei. Die bei der Baustelle beschäftigten Unternehmen stellten die Arbeiten unverzüglich ein und alarmierten die Polizei. Diese schickte sofort einen sachkundigen Beamten zur Fundstelle.

Seinen Angaben zufolge steckte das Relikt großteils noch in der Erde. Ein Zünder sei nicht zu sehen gewesen, sagte Polizeisprecher Anton Schentz, der Entminungsdienst sei angefordert worden.

Kapuzinerberg von Polizei gesperrt

Die Polizei räumte daraufhin den gesamten Kapuzinerberg, sämtliche Aufstiege wurden gesperrt. Zudem wurde mit dem Hubschrauber Libelle nach Wanderern gesucht, eine Gruppe Polizeischüler durchkämmte außerdem das Gebiet, um Wanderer oder Spaziergänger zu warnen und vom Berg zu schicken. Drei Häuser, die sich in rund 100 Metern Entfernung zum Fundort befinden, wurden ebenfalls vorsorglich evakuiert.

Gegen 15 Uhr trafen die Experten des Entminungsdienstes bei der Bombe ein, um diese näher zu untersuchen. Mehr als zweieinhalb Stunden später war das Kriegsrelikt schließlich freigelegt, die Polizei konnte via Aussendung Entwarnung geben. So habe sich an dem Relikt - es handelte sich ursprünglich um eine 500- Kilo- Fliegerbombe der USA - kein Zünder befunden, auch der vordere Teil der Bombe habe bereits gefehlt. Der Sprengsatz dürfte daher bereits im Krieg explodiert sein, erklärte Schentz.

20.08.2014, 17:52
AG/red
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