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24.04.2017 - 04:43
Foto: EPA

S&P bestätigt Österreich- Rating: Weiterhin "AA+"

28.03.2014, 09:23
Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat Österreich trotz Hypo-Krise mit ihrer aktuellen Ratingbestätigung wieder Hoffnung auf das Zurückerobern des im Jänner 2012 aberkannten Spitzenratings Triple-A gemacht. Die Agentur bestätigte am Freitag das Rating der Republik Österreich von "AA+" mit stabilem Ausblick. Finanzminister Michael Spindelegger zeigte sich in einer ersten Reaktion über die Ratingenscheidung erfreut.

Die Bestätigung reflektiere die stabile Regierungspolitik Österreichs sowie eine vorhersehbare und wachstumsunterstützende Wirtschaftspolitik, hieß es am Freitag mit. Ausschlaggebend für den stabilen Ausblick sei die Erwartung, dass Österreichs Wirtschaft von der internationalen wirtschaftlichen Erholung profitiere, die neue Regierung den strikten Konsolidierungspfad aufrecht erhalte und die österreichischen Banken auf ihre moderate Eigenkapitalausstattung fokussieren, schrieb die Agentur in ihrer Ratingbegründung.

"Wir würden Österreich hinaufstufen, wenn wir eine ausgeprägte Verbesserung bei der fiskalischen Flexibilität sähen, die über das Niveau des derzeitigen Regierungsplans hinausgeht, sowie eine weitere Verbesserung bei den externen Indikatoren", machte die Agentur Österreich zugleich Hoffnung auf ein Wiedererlangen des Spitzenratings AAA.

Agentur lässt sich Ratingverschlechterung offen

Allerdings lässt sich die US- Ratingagentur auch eine Verschlechterung des nun bestätigten "AA+"- Ratings mit stabilem Ausblick offen: "Wir könnten eine negative Ratingmaßnahme für Österreich in Betracht ziehen, wenn die neue Regierung - im Gegensatz zu unseren Erwartungen - von ihrem Budgetsanierungsplan abweicht und Budgetdefizit und Schulden dann höher als erwartet ausfallen." Unerwartete Entwicklungen in der Ukraine oder Russland mit negativen Auswirkungen für die dort vertretenen österreichischen Banken könnte ebenfalls zu einer negativen Veränderung des Ratings führen.

S&P rechnet aufgrund der für heuer geplanten Einrichtung der Abwicklungsgesellschaft für die Hypo Alpe Adria Bank mit einem Anstieg der Staatsschuldenquote von zuvor 70,5 auf 80 Prozent des BIP im Jahr 2014. "Österreichs hohe Staatsschulden und moderate Eventualverbindlichkeiten - primär wegen des Bankensektors - hemmen das Rating", ist im S&P- Bericht zu lesen.

Spindelegger begrüßt stabiles S&P- Rating

Finanzminister Michael Spindelegger begrüßte die Ratingenscheidung. Die Bestätigung sei "eine Bekräftigung dafür, dass wir mit unseren Maßnahmen den richtigen Weg eingeschlagen haben". Seinen Worten zufolge wurden die Fortschritte der Bundesregierung bei der Budgetkonsolidierung von S&P "ausdrücklich gewürdigt". Wichtige Teilziele auf dem Weg zum strukturellen Nulldefizit für 2016 seien bereits erreicht, sprach Spindelegger Kürzungen bei den Ermessensausgaben sowie die Verabschiedung des Abgabenänderungsgesetzes an.

Darüber hinaus habe Standard & Poors hervorgehoben, dass Österreich innerhalb der Euro- Zone das zweithöchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf vorweisen kann, so der Finanzminister weiter. Daher bleibe er seinem Hauptziel weiterhin treu: "Solide Finanzen als Basis für ein erfolgreiches Österreich. Daher wird sich das Ziel des strukturellen Nulldefizits 2016 auch in den Budgetplänen 2014 und 2015 widerspiegeln."

28.03.2014, 09:23
AG/red
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