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27.05.2017 - 14:18
Foto: APA/HERBERT P. OCZERET (Symbolbild)

Räuber sperren Opfer nach Überfall in Lokal ein

20.12.2014, 12:59
Großer Schock für die Gäste und Mitarbeiter eines Wiener Lokals in der Nacht auf Samstag im Bezirk Brigittenau: Vier maskierte und mit Pistolen bewaffnete Unbekannte stürmten plötzlich in die Räumlichkeiten und bedrohten die Anwesenden. Nachdem sie ihnen Bargeld sowie Wertgegenstände abgenommen hatten, sperrten die Räuber ihre insgesamt zwölf Opfer in einem Raum ein und flüchteten. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Zum Überfall war es gegen 00.45 Uhr in der Pasettistraße gekommen, als die Gäste gerade die in London stattfindende Dart- WM im Fernsehen verfolgten bzw. selbst Dart spielten. Plötzlich rannte das räuberische Quartett mit vorgehaltenen Pistolen in das Lokal. Die Täter "sind mit Sturmhauben und Waffen reingestürmt und haben die Gäste massiv bedroht", berichtete Polizeisprecher Thomas Keiblinger. Danach zwangen sie die Anwesenden im Alter zwischen erst 13 und 59 Jahren dazu, in die hinteren Räumlichkeiten zu gehen.

Mehrere Tausend Euro Beute

Dort ließen sich die Täter zunächst von jedem Opfer einzeln sämtliches Bargeld und Schmuck aushändigen, um sie im Anschluss daran in den nächsten Raum zu lotsen. Dort mussten sich die Anwesenden "auf den Boden legen beziehungsweise mit dem Gesicht zur Wand stellen", schilderte Keiblinger weiter. Die Räuber sperrten danach die Tür von außen ab und warfen den Schlüssel weg.

Nachdem die Täter auch noch die Tageslosung des Lokals an sich gerafft hatten, traten sie mit ihrer Beute in der Höhe von mehreren Tausend Euro die Flucht an.

Feuerwehr befreite Opfer aus versperrtem Raum

Eines der Opfer konnte nach dem Überfall mit seinem Handy die Polizei alarmieren. Als die Beamten eintrafen, standen sie vor dem leeren Lokal, hörten jedoch aus dem Hinterzimmer Hilferufe und Klopfgeräusche. Da der Schlüssel zum versperrten Raum fehlte, musste die Feuerwehr anrücken, um die Überfallenen zu befreien. Diese waren allesamt glücklicherweise unverletzt geblieben, hatten jedoch teilweise einen schweren Schock erlitten. Eine Fahndung nach den Räubern verlief bislang negativ. Die Ermittlungen laufen.

20.12.2014, 12:59
red/AG
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