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06.12.2016 - 08:10
Foto: Matthias Lauber

Räuber foltert Pensionisten mit Elektroschocker

20.02.2014, 08:16
Wie kann man nur so skrupellos sein: Ein maskierter Verbrecher überfiel in Alkoven in Oberösterreich einen schwer herzkranken Pensionisten, stieß den 65-Jährigen zu Boden, folterte ihn mit einem Elektroschocker und forderte Geld. Der Räuber erbeutete 15.000 Euro, fesselte sein Opfer und entkam unerkannt. Der Pensionist, der einen Herzschrittmacher hat, wurde ins Linzer AKH gebracht und dort behandelt.

Der Überfall passierte am Mittwoch gegen 9.30 Uhr in einer Wohnanlage in Hartheim bei Alkoven. Der mit einer Sturmhaube maskierte Verbrecher läutete im zweiten Stock an der Wohnungstür von Alfred P. (65). Dieser öffnete ahnungslos, wurde dann von dem etwa 1,80 Meter großen, korpulenten Angreifer in den Vorraum zurückgedrängt und zu Boden gestoßen.

Pensionist verriet geheimes Geldversteck

Der skrupellose Täter folterte den Pensionisten, der einen Herzschrittmacher hat, mit einem Elektroschocker und forderte Geld, genauer jene 15.000 Euro, die die Familie aus Sicherheitsgründen immer zu Hause hat, um bei einem plötzlichen Herztod des Seniors liquid zu sein. Dieser verriet in seiner Not das geheime Versteck.

Alfred P. wurde auf der Couch im Wohnzimmer mit Klebebändern gefesselt und vom Täter zurückgelassen. Der Räuber konnte unerkannt flüchten, denn er hatte einen Riesenvorsprung. Es dauerte nämlich bis 10.15 Uhr, bis sich das Opfer aus seinen Fesseln befreien konnte. Zitternd und mit blutigen Armen alarmierte Alfred P. schließlich die Polizei. Er wurde ins Linzer AKH gebracht, dort durchuntersucht, am Nachmittag dann in häusliche Pflege entlassen.

Alle Umstände deuten auf einen Insider hin

War dieser Überfall ein Zufall? Die Kriminalisten wollen zwar nichts ausschließen, gehen aber vom Gegenteil aus: Offenbar wusste der Maskenmann, dass in der Wohnung für Notfälle 15.000 Euro aufbewahrt werden. Damit ist der Kreis der Verdächtigen relativ klein. Eine rasche Klärung dieses Verbrechens ist zu erwarten.

20.02.2014, 08:16
Christoph Gantner, Kronen Zeitung/red
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