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Foto: APA/HERBERT NEUBAUER / Video: krone.tv

Räuber auf der Flucht von U- Bahnzug erfasst

13.04.2015, 10:28
Ein flüchtender mutmaßlicher Räuber ist Montagfrüh in der Wiener U-Bahn-Station Kettenbrückengasse auf das Geleis gesprungen und von einer Garnitur der Linie U4 erfasst worden. Der 26-jährige Algerier zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu und wurde in einem Unfallspital notoperiert.

Der Mann soll gegen 5.30 Uhr einer Frau bei den Stiegen der U- Bahnstation die Handtasche entrissen haben. Die 62- Jährige wehrte sich und hielt die Tasche fest. "Sie gab an, dass sie um Hilfe geschrien hat, aber dass ihr niemand geholfen hat", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Es kam zu einem Gerangel, bis der Riemen riss, worauf die Frau stürzte und der Mann mit der Tasche flüchtete. Der 26- Jährige rannte auf den Bahnsteig, sprang, von Zeugen beobachtet, auf die Gleise und flüchtete Richtung Karlsplatz.

Lokführer "hörte Knall"

Im Tunnel wurde er von einer am benachbarten Gleis Richtung Hütteldorf fahrenden U4- Garnitur erfasst. "Der Lokführer berichtete, er habe einen Knall gehört und angenommen, er sei über eine Eisenstange gefahren. Er hat sofort eine Notbremsung durchgeführt", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Der Mann fand den 26- Jährigen rund 30 Meter hinter der U- Bahn mit schweren Kopfverletzungen auf den Gleisen, auch die Handtasche wurde dort gefunden.

Asylwerber nach Not- OP weiterhin in Lebensgefahr

Der 26- Jährige war beim Eintreffen der Rettungskräfte nicht ansprechbar. "Der Mann ist von der Wiener Berufsrettung an Ort und Stelle notfallmedizinisch versorgt und stabilisiert worden", sagte Sprecher Ronald Packert. "Danach ist er an den Wiener Rettungshubschrauber übergeben worden." "Christophorus 9" brachte den Mann ins Spital. Auch nach der Notoperation bestehe noch Lebensgefahr, sagte Eidenberger.

Auch Überfallene ins Spital eingeliefert

Es handelt sich bei dem 26- Jährigen um einen aus Algerien stammenden Asylwerber aus Traiskirchen. Die Handtasche wurde auf den Gleisen gefunden. Die Überfallene klagte über Rippenschmerzen und Atemprobleme, außerdem hat die Frau laut Eidenberger Abschürfungen erlitten. Sie wurde vorsorglich ins Spital gebracht.

Die U4 fuhr nach dem Vorfall nur zwischen Hütteldorf und Margaretengürtel sowie zwischen Landstraße und Heiligenstadt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Gegen 6.45 Uhr konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.

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13.04.2015, 10:28
AG/red
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