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03.12.2016 - 14:40
Foto: Andreas Graf

Rätsel um Identität des Fassadenkletterers gelöst

24.04.2014, 14:05
Nach knapp einer Woche ist das Rätsel um die Identität jenes Mannes gelöst, der am Karfreitag in Linz von einem Gebäude zwölf Meter in die Tiefe gestürzt war und sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen hatte. Nach der Veröffentlichung eines Fotos des Verunglückten konnte nun ein Angehöriger des Opfers ausgeforscht werden, der zumindest etwas Licht ins Dunkle brachte: So handelt es sich beim Fassadenkletterer um einen 39 Jahre alten Linzer. Doch immer noch sind einige Frage offen.

Wie berichtet, war es am Freitagnachmittag in der oberösterreichischen Landeshauptstadt zum dramatischen Unfall gekommen. So war der Mann an der Dachrinne eines Hauses in die Höhe geklettert, verlor plötzlich den Halt und stürzte auf den Gehsteig. Dabei erlitt der Unbekannte – er hatte weder Ausweis noch Handy bei sich – so schwere Verletzungen, dass er später im Spital vorübergehend in künstlichen Tiefschlaf versetzt wurde.

Als der Mann am Montag wieder erwachte, erhofften sich die Beamten bei der Befragung endlich Klarheit über Herkunft und Identität des Verunglückten, wurden jedoch herbe enttäuscht: So starrte der Mann lediglich zur Decke und sprach kein einziges Wort.

Angehöriger ausgeforscht

Da sich der Unbekannte auch in den folgenden Tagen weiterhin in Schweigen hüllte und bis zum Mittwochnachmittag keinerlei brauchbare Informationen bei der Polizei eingegangen waren, entschloss sich die Exekutive schließlich zur Veröffentlichung eines Fotos des Mannes - was schließlich zum ersehnten Erfolg führte. Ein Familienmitglied des Verunglückten konnte laut Polizei ausgeforscht werden, das daraufhin den Verletzten identifizierte.

Dennoch wirft der Vorfall weiterhin Fragen auf. So ist bis dato noch immer nicht geklärt, warum der 39- Jährige an der Fassade des Hauses hinaufgeklettert war, da er sich auch weiterhin nicht dazu äußert. Auch der Grund für seine Schweigsamkeit ist nach wie vor nicht bekannt. Weitere Befragungen seitens der Polizei sollen daher folgen.

24.04.2014, 14:05
red/AG
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