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10.12.2016 - 20:09
Foto: APA/HARALD SCHNEIDER

Quoten- Desaster: Die fünf größten Flops im ORF

12.04.2016, 06:01

Auch fürs Fernsehen gilt: Wo gesendet wird, fallen Späne. Weil der ORF ohne Gebühren seiner Seher und Hörer nicht überleben könnte, müssen die Verantwortlichen in der ORF- Zentrale am Küniglberg aber damit leben, dass ihre Arbeit besonders kritisch beobachtet wird. Hier ein Auszug der größten öffentlich- rechtlichen Mattscheiben- Flops.

Foto: APA/ORF/Petro Domenigg

"Mitten im Achten"

118 Folgen der täglichen Seifenoper wurden mit hohem Aufwand produziert. Nach vernichtender Kritik, Quoten- Debakel (nur ein Drittel der geplanten Zuschauer wurde erreicht) und vielen in den Sand gesetzten Millionen musste ORF- General Alexander Wrabetz nach nur 56 Folgen im Juni 2007 zähneknirschend den Off- Knopf drücken.

Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

"Backstage" und "Chili"

Dominic Heinzls Klatsch- und Tratsch- Format startete stark und floppte dann umso heftiger. Auch wenn der damalige ORF- Kommunikationschef Pius Strobl anfangs meinte, "der Flow stimmt und die Sendung bekommt Zeit, ihre Zuseher zu finden", kam das Ende in Raten: Sendestart im Jänner 2010, nur sechs Monate später das Aus für "Backstage", "Chili" zunächst auf zehn Minuten gekürzt und auf einen anderen Sendeplatz verbannt, dann sogar auf fünf Minuten gestutzt und Ende 2012 komplett abgedreht.

Foto: APA/ORF/MILENKO BADZIC

"Keine Chance - Die Stermann- gegen- Grissemann- Show"

Auf gerade einmal eine Sendung schaffte es diese Spiele- Show. Nach der Erst- und gleichzeitigen Letztausstrahlung am 14. Dezember 2012 vom ORF noch heftig verteidigt (TV- Direktorin Kathrin Zechner diagnostizierte einen "erfreulichen und stabilen Marktanteil") gab es für die Hauptabend- Show keine zweite Chance mehr.

Foto: APA/HERBERT NEUBAUER

"Hast du Nerven?"

Die ORF- Interpretation des Erfolgsformats "Versteckte Kamera" ging zu vielen Zuschauern auf die Nerven. Weil die vermeintlichen Späße mehr auf dem Rücken der Fans und nicht auf dem der Prominenten ausgetragen wurden, schaffte die von Mirjam Weichselbraun moderierte Sendung nur eine Staffel mit neun Folgen - die zweite Staffel musste Ende 2012 abgesagt werden.

Foto: APA/IPMEDIA/ORF/PETER KRIVOGRAD

"Stadlshow"

Das Nachfolge- Format des "Musikantenstadl" ging im September 2015 runderneuert auf Sendung. Nach zwei Sendungen und "eingehenden Analysen", so der ORF, bleibt nach dem grandiosen Flop nur noch eine Silvester- "Stadlshow" im Programm.

12.04.2016, 06:01
Norman Schenz & Christoph Budin, Kronen Zeitung
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