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03.12.2016 - 13:19
Franz Weitgasser und Josef Kanz an der Stelle, an der sie den Betrunkenen aus dem Wasser zogen.
Foto: MARKUS TSCHEPP

Polizisten retten Mann per Abschleppseil aus Fluss

27.04.2015, 08:00
Zu Lebensrettern sind in der Nacht auf Sonntag zwei Beamte der Stadtpolizei in Hallein geworden. Ein Salzburger (23) war bei der Stadtbrücke in die Salzach gestürzt, ein Zeuge schlug Alarm. Die Polizisten eilten dem im Wasser Treibenden zu Hilfe und warfen ihm das Abschleppseil aus dem Dienstwagen zu.

Der 23- jährige Halleiner war auf dem Heimweg gegen 4 Uhr mitten im Stadtzentrum auf der Brücke offenbar über das Geländer geklettert und in die Salzach gestürzt. Er konnte sich gerade noch an der Vegetation entlang der 90 Grad steilen Böschung festhalten und um Hilfe schreien. Ein Passant, der Zeuge des Unglücks wurde, schlug Alarm.

Die beiden Polizisten präsentieren jenes Abschleppseil, das half, ein Leben zu retten.
Foto: MARKUS TSCHEPP

Verunglückten mit Taschenlampe gefunden

Franz Weitgasser und Josef Kanz von der Halleiner Stadtpolizei waren mit ihrem Dienstwagen nur eine Minute entfernt in der Fußgängerzone. Sie fuhren sofort zur Salzachbrücke. "Ich habe mit der Taschenlampe nach unten geleuchtet, da konnten wir den Mann sehen. Er war mit dem Körper im Wasser, hielt sich aber mit den Händen noch an der Böschung fest", erinnert sich Josef Kanz.

Sieben Grad kaltes Wasser

Die beiden Polizisten schnappten sich kurzerhand das Abschleppseil aus ihrem Kofferraum und warfen es dem schon völlig entkräfteten Halleiner zu. Dem gelang es, sich am Seil nach oben zu ziehen. "Ich konnte ihn durch zureden etwas beruhigen", erzählt Kanz. Der Mann blieb unverletzt, war aber stark unterkühlt. Er wurde ins örtliche Spital gebracht. "Das Wasser war sieben Grad kalt, das hätte schlimm ausgehen können", so Franz Weitgasser. Die beiden Beamten sind froh, dass sie helfen konnten. "Wenn der Mann abgetrieben worden wäre, hätten wir keine Chance mehr gehabt, ihn zu retten", sind sich die Beamten einig.

Wichtig in diesem Fall war es auch, dass sie so schnell vor Ort sein konnten, es zählte jede Sekunde. Denn die "normale" Polizei traf erst 15 Minuten nach der Alarmierung am Unglücksort ein. Die Stadtpolizei war dagegen binnen Minuten vor Ort.

27.04.2015, 08:00
Manuela Kappes, Kronen Zeitung
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