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10.12.2016 - 05:25
Drei Polizisten wurden beim Zusammenstoß mit der Straßenbahn verletzt.
Foto: Holding Graz / Video: YouTube

Polizeiauto rammt Bim bei Verfolgungsjagd in Graz

27.01.2015, 07:34
Filmreife Szenen haben sich Montagmittag in Graz abgespielt: Mehrere Polizeistreifen jagten einem Trafikräuber quer durch die Stadt hinterher, dabei kollidierte ein Einsatzfahrzeug sogar mit einer Straßenbahn. Drei Beamte wurden verletzt. Der 48-jährige Verdächtige konnte nach einem weiteren, selbst verschuldeten Unfall festgenommen werden. Er soll auch für andere Straftaten infrage kommen.

Einer Streife der Polizeiinspektion Lendplatz war das grüne Fahrzeug mit kroatischem Kennzeichen, das zur Fahndung ausgeschrieben war, in der Volksgartenstraße aufgefallen. Doch ehe der Lenker kontrolliert werden konnte, trat er aufs Gas und raste davon.

Der Fluchtwagen des verdächtigen Kroaten
Foto: Jürgen Radspieler

Was folgte, war eine aufsehenerregende Verfolgungsjagd quer durch Graz, bei der es sogar zu einer Kollision zwischen einer Polizeistreife und einer Straßenbahn kam. Drei Beamte erlitten Verletzungen, der Straßenbahnfahrer sowie die Insassen blieben unverletzt.

Für den mutmaßlichen Trafikräuber war auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Alten Poststraße schließlich Endstation, als er mit seinem Auto über eine Böschung katapultiert wurde und gegen einen Zaun krachte. Daraufhin klickten die Handschellen.

Trafikantin bei Überfall schwer verletzt

Der Kroate soll am 27. Dezember eine Trafik in der Schererstraße überfallen haben. Der Verdächtige bedrohte die Trafikantin zunächst mit einem Messer und schlug danach im Zuge eines Handgemenges mit der Kassenlade auf sein Opfer ein. Die Frau erlitt schwere Verletzungen. Der 39- Jährigen gelang es trotz blutender Kopfwunde jedoch, das Messer, das der Räuber im Zuge der Rauferei verloren hatte, zweimal in den Oberarm des Angreifers zu rammen.

Neben dem Raub soll der 48- Jährige auch für zahlreiche Eigentumsdelikte in weiten Teilen Europas verantwortlich sein. Details dazu sind bislang nicht bekannt.

27.01.2015, 07:34
Eva Stockner, Kronen Zeitung/red
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