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28.06.2017 - 15:38
"Licht ins Dunkel - Mitterlehner am Apparat von Bundespräsident Fischer, was kann ich für Sie tun?"
Foto: APA/BUNDESHEER/PETER LECHNER

Österreicher spendeten 2014 um fünf Euro mehr

25.12.2014, 10:54
Trotz der hohen Arbeitslosigkeit und der wirtschaftlichen Krise haben die Österreicher erneut gezeigt, dass ihnen die Ärmsten der Armen am Herzen liegen: Fast 5,8 Millionen Euro wurden 2014 für "Licht ins Dunkel" gespendet. Die durchschnittliche Spendenhöhe ist sogar gestiegen: von rund zehn Euro im Vorjahr auf knapp 15 Euro, wie der ORF am Christtag bekannt gab. Toll!

Bundeskanzler Werner Faymann hatte sich zuvor in der "Licht ins Dunkel"- Weihnachtssendung zuversichtlich gezeigt, dass Österreich aus der wirtschaftlichen Krise herauskommt. Besonders wichtig sei es ihm, dass jeder Arbeit finde, von der er auch leben könne.

Bundespräsident Heinz Fischer, der wie jedes Jahr gemeinsam mit seiner Frau Margit zu "Licht ins Dunkel" gekommen war, um persönlich am Spendentelefon mitzuhelfen, betonte, dass die Probleme in vielen Teilen der Welt größer geworden seien. Eine Weihnachtsstimmung gebe es trotzdem. Das sei keine Frage der Konjunktur oder des Wohlbefindens, sondern liege in der Natur der Menschen.

"Das Flüchtlingsthema ist eines der Dramen unserer Zeit"

Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn beklagte eine "große Flüchtlingsnot" in vielen Teilen der Welt: "Das Flüchtlingsthema beschäftigt weite Teile der Welt, es ist eines der Dramen unserer Zeit." Dankbar ist Schönborn der Bundesregierung, dass Österreich verstärkt Flüchtlinge aus Syrien aufnimmt. Innenministern Johanna Mikl- Leitner zeigte sich "vorsichtig optimistisch", dass es gelingen werde, alle Flüchtlinge über die Feiertage unterzubringen.

Aber nicht nur Politik und Religion - zum interkonfessionellen Dialog trafen einander bereits am Mittwochvormittag Dompfarrer Toni Faber, der evangelische Oberkirchenrat Karl Schiefermair, Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister und Fuat Sanac, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs -, auch Vertreter aus Kultur, Wirtschaft, Sport, Sponsoren, Prominente und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres vereinten sich an diesem Tag wieder für die ORF- "Licht ins Dunkel"- Sendung und eine gute Sache.

Hier können Sie noch spenden:

Auch nach dem 24. Dezember kann unter der kostenlosen A1- Spendentelefonnummer 0800 664 24 12 sowie im Internet unter http://lichtinsdunkel@ORF.at  weiter gespendet werden. Alle Informationen zu den Spendenmöglichkeiten befinden sich im ORF TELETEXT auf Seite 680.

25.12.2014, 10:54
AG/red
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