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09.12.2016 - 03:55
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH, APA/HANS PUNZ

"Österreich läuft Gefahr, sich zu isolieren"

17.05.2016, 13:48

Der ehemalige EU- Kommissar und ÖVP- Landwirtschaftsminister Franz Fischler hat im Gespräch mit dem Deutschlandfunk vor einem Wahlsieg Norbert Hofers am 22. Mai gewarnt. Würde der FPÖ- Kandidat nämlich Bundespräsident, laufe Österreich Gefahr, sich international zu isolieren. "Das ist ein echter Risikofaktor", so Fischler am Montag.

Im Fall eines Wahlsiegs der FPÖ bzw. ihres Kandidaten Hofer sei es nicht unwahrscheinlich, dass das Land dann autoritärer werde, sagte der frühere EU- Kommissar: "Besonders dann, wenn auch die Regierung künftig möglichweise von der FPÖ dominiert wird. Die Österreicher müssen wissen, dass ihr Land dann Gefahr läuft, isoliert zu werden."

Das unmoderierte TV- Duell zwischen Hofer und seinem Kontrahenten Alexander Van der Bellen, das am Sonntagabend auf unterstem Verbalniveau ausgeartet war , bezeichnete Fischler als "Schlammschlacht": "Damit haben beide Herren der eigentlichen Sache, nämlich der Wahl eines neuen Staatsoberhauptes mit einer möglichst großen Wahlbeteiligung, keinen guten Dienst erwiesen."

Foto: APA/HANS PUNZ

"Großparteien in Schockstarre"

Problematisch sieht Fischler vor allem die Tatsache, dass die früheren Großparteien SPÖ und ÖVP "in eine Schockstarre verfallen sind": "Wenn die Dinge sich so entwickeln, wie es derzeit in den Umfragen aussieht, dann ist es sehr schwierig, außerhalb der FPÖ überhaupt noch eine Koalition zustande zu bringen."

Dass Christian Kern an der Spitze der SPÖ das Ruder noch herumreißen kann, glaubt der ehemalige EU- Kommissar nicht wirklich: "Er kann allein gar nicht so viel tun, sondern was passieren müsste, ist, dass die Art und Weise der Zusammenarbeit in dieser Koalition eine völlig andere wird. Da müssten wirklich die Dinge auf den Kopf gestellt werden. Dieses ewige Streiten, das in den letzten Jahren die Szene beherrscht hat - da haben die Regierungsparteien eigentlich die Arbeit der Opposition gemacht."

17.05.2016, 13:48
mbr, krone.at
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