Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
11.12.2016 - 07:56
Foto: Andreas Fischer

Neugeborenes zwischen Wien und Linz erstickt

21.05.2014, 15:52
Jenes Baby, das am Dienstagmorgen in einer Toilette eines aus Budapest angekommenen Zuges in München gefunden worden war, ist offenbar zwischen Wien und Linz geboren und danach getötet worden. Die Wiener Polizei befragte Zugangestellte und Passagiere - das hat nun zur Rekonstruktion des Vorgangs geführt.

Der Fall betraf den ÖBB- Railjet 68, der am Montag um 15.10 Uhr in Budapest gestartet und über Zwischenstopps in Ungarn, Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg und Rosenheim nach München gefahren war (Bericht siehe Infobox). Gegen 22.30 Uhr erreichte er seinen Zielort.

Zeugen gaben an, dass zwischen Wien und Linz eine Toilette in dem Zug für knapp eine Stunde besetzt gewesen war. In Linz überprüfte ein sogenannter Unterwegs- Reiniger das betreffende WC und fand Blutspuren, woraufhin er es versperrte.

Neugeborenes wurde erstickt

Nachdem der Railjet in München eingetroffen war, entdeckte das Reinigungspersonal am frühen Dienstagmorgen dann in einem Mülleimer in der Toilette den toten Buben. Die Staatsanwaltschaft München beantragte eine Obduktion. Diese ergab, dass das Kind lebend zur Welt gebracht und unmittelbar darauf erstickt wurde. Von der Mutter fehlt nach wie vor jede Spur.

Suche nach junger schwarzhaariger Frau

Im Speisewagen des Railjets wurden an einer Sitzgruppierung weitere Blutspuren an einem Personensitz sowie an einem Tisch festgestellt. Laut Zeugen befand sich an diesem Platz auf der Fahrtstrecke von St. Pölten nach Salzburg in der Zeit von 19 bis 21 Uhr eine maximal 20- jährige schwarzhaarige Frau, vermutlich asiatischer Herkunft.

Ob diese Frau im Zusammenhang mit der Straftat steht, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Aufgrund der Angaben der Zeugen geht die Exekutive jedenfalls davon aus, dass Geburt und Tötung zwischen Wien und Linz erfolgt sind.

Sachdienliche Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort besagter Frau, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310- 33800 erbeten.

21.05.2014, 15:52
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum