Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
27.06.2017 - 21:41
Es tut uns leid, Ihr Browser ist veraltet.
Aktualisieren Sie Ihren Browser, um das Video zu sehen.
Foto: APA/Herbert Pfarrhofer / Video: APA

Neue Matura TÜV- geprüft: "Kein Sicherheitsrisiko"

28.03.2014, 12:29
Die Sicherheitsprüfung zur Zentralmatura ist positiv ausgefallen. "Die neue Matura an den Schulversuchsschulen kann wie geplant durchgeführt werden", sagte Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek am Freitag. An rund 400 Schulen werden bereits zentral vorgegebene Klausuren im Schulversuch eingesetzt. An der Absage aller heurigen Bildungstests ändert das positive Testergebnis für Heinisch-Hosek allerdings nichts.
Heinisch- Hosek hatte nach der Aufregung um ungeschützte Schülertest- Daten (siehe Infobox) eine Untersuchung beim Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) angeordnet, ob die österreichweit einheitlichen Beispielaufgaben auch sicher sind. Diese habe gezeigt, dass es kein erhöhtes Sicherheitsrisiko gebe, erklärte Harald Montenegro vom TÜV, der die Untersuchung durchführte.

Beim Bifie seien viele funktionierende Sicherheitsmaßnahmen vorhanden, man habe aber auch gewisse Risiken entdeckt. Diese werden derzeit behoben, so Montenegro, der betonte, es sei trotz der Datenpanne aus derzeitiger Sicht "nichts passiert". Als nächster Schritt wird ein Masterplan für die Überprüfung der gesamten Datensicherheit des Bifie erstellt.

Schülerunion: "Jetzt muss alles klappen"

Die ÖVP- nahe Schülerunion zeigte sich nach den Aussagen der SPÖ- Ministerin beruhigt. "Wichtig ist, dass jetzt die Sicherheit der Daten gewährleistet ist und der wahrlich holprige Weg zur neuen Matura endlich endet. Es ist fünf vor zwölf, jetzt muss alles klappen", sagte Bundesobmann Thomas Gaar.

Gleichzeitig äußerte er jedoch Unverständnis über die österreichische Absage beim aktuellen PISA- Test und den anderen Bildungsstudien. Gaar verwies darauf, dass die OECD die Frist für die Vortestungen bis Oktober verlängert hat. Diese Zeit müsse reichen, um die Datensicherheit zu gewährleisten. Heinisch- Hosek sagte am Freitag einmal mehr, dass der umfassende Sicherheitscheck bis Ende des Jahres dauern werde. "Datenschutz und Datensicherheit haben jetzt Vorrang", so die Ministerin.

Grüne: "Kostspieliges Schattenboxen" von Heinisch- Hosek

Die Grünen gingen mit Heinisch- Hosek hart ins Gericht. Bildungssprecher Harald Walser stellte fest: "Viel Lärm um nichts." Das Ergebnis der Überprüfung sei "erwartbar" gewesen, die "Panikmache um die angebliche Datenunsicherheit im Bifie war nur ein kostspieliges Schattenboxen" der Ministerin. Nun solle Heinisch- Hosek "die Karten auf den Tisch legen und ihre wahren Beweggründe für den Teststopp nennen", sagte Walser.

28.03.2014, 12:29
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum