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06.12.2016 - 02:15
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH / Video: APA

Nächste Teilsperre der U4 auf 2019 verschoben

11.07.2016, 13:03

Durchatmen für die Nutzer der Wiener Öffi- Linie U4: Eigentlich hätte im Sommer 2017 die Generalsanierung des Abschnitts zwischen Karlsplatz und Längenfeldgasse erfolgen sollen - doch nun wird dieser Bereich erst im Jahr 2019 zur Baustelle, die Arbeiten werden also um zwei Jahre verschoben. Grund dafür sind die Bauarbeiten zur U2- Verlängerung.

Diese starten 2018 und erfordern auch den Umbau der Station Pilgramgasse zum Umsteigeknoten bzw. den Bau von Verbindungen zwischen U2 und U4. Durch die Planänderung können die Arbeiten effizienter gestaltet werden: "Sonst hätten wir eine Baustelle binnen zwei Jahren zweimal angreifen müssen. Das macht weder finanziell noch logistisch einen Sinn. Außerdem würden wir nur die Menschen verärgern", sagte die für die Wiener Linien zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Montag.

Einsparungen bis zu zehn Millionen Euro

Die Gesamtkosten der U4- Sanierung belaufen sich auf 335 Millionen Euro. Durch die Verschiebung der Teilsperre zwischen Längenfeldgasse und Karlsplatz auf Sommer 2019 und die dadurch mögliche Zusammenlegung von Baustellen können bis zu zehn Millionen Euro eingespart werden.

Foto: APA-Grafik

Während die nächste Teilsperre verschoben wurde, schreiten die Arbeiten auf der derzeit stillgelegten Strecke zwischen Hütteldorf und Schönbrunn voran: "Wir sind sehr gut im Zeitplan, auch im Termin- und Kostenplan", fasste Wiener- Linien- Geschäftsführer Günter Steinbauer zusammen. Die Sanierungsarbeiten gestalteten sich sowohl logistisch als auch technisch als "große Herausforderung", so der Verkehrsbetriebe- Chef. "Aus heutiger Sicht kann man sagen, es läuft alles sehr gepflegt ab. Der Ersatzverkehr läuft eigentlich sehr gut und geplant ab und wir sind sehr optimistisch, dass wir auch den Eröffnungstermin am 5. September gut einhalten werden", so Steinbauer.

Auch Roßauer Lände und Friedensbrücke werden saniert

Auf der U4- Strecke stehen zudem 2017 bzw. 2018 die Sanierung der Haltestellen Roßauer Lände und Friedensbrücke auf dem Programm. Dabei wird während der Bauarbeiten immer ein Bahnsteig für die Fahrgäste offen bleiben. Im Moment wird die Station Stadtpark saniert, wo der Bahnsteig in Fahrtrichtung Heiligenstadt für mehrere Monate nicht zugänglich ist. Wann er wieder geöffnet wird, hänge vom Baufortschritt ab, hieß es.

11.07.2016, 13:03
AG/red
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