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11.12.2016 - 10:41
Der Brand zerstörte den Technikbereich und den Neubau. Mit der Sanierung wurde bereits begonnen.
Foto: ZOOM-Tirol

Nach Talstation- Brand: "Werden wie geplant öffnen"

23.10.2015, 07:15
Nach dem Großbrand der Talstation im Tiroler Nauders am Mittwoch laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Die Ursache für das Feuer ist noch nicht bekannt, man vermutet einen Zusammenhang mit dem derzeitigen Umbau der Talstation. Mit der Sanierung wurde bereits begonnen, am Saisonstart am 10. Dezember hält man weiter fest.

"Seit der Großbrand ausgebrochen ist, sind wir nur am Rotieren. Wir stehen mit jeder einzelnen Firma, die am Bau beteiligt war, in Kontakt und geben alles dafür, dass wir - wie geplant - am 10. Dezember eröffnen können", sagt Heinz Pfeifer, Geschäftsführer der Nauderer Bergbahnen. Auch vonseiten der Gutachter, die am Donnerstag den ganzen Tag vor Ort waren, wird dieses durchaus ambitionierte Ziel unterstützt. "Sie finden, dass die Situation weitaus schlimmer sein hätte können", so Pfeifer.

Zehn Gondeln stark beschädigt

Doch bis zum Saisonstart ist noch einiges zu tun, der Brand hat großen Schaden angerichtet. "Nicht nur der Technikbereich der Gondelbahn, sondern auch der Neubau (Skidepot, Indoorkassen, Sportgeschäft und diverse Gastronomie- Einrichtungen) sind zerstört. Zudem wurden um die zehn von insgesamt 136 Gondeln stark beschädigt", erklärt der Geschäftsführer.

Das bedeutet: Der technische Bereich muss komplett ausgetauscht, der in erster Linie aus Stahlbeton errichtete Neubau kann hingegen saniert werden. "Die Gondeln werden wir uns erst genauer ansehen. Ich kann jedoch garantieren, dass jede einzelne von Fachmännern sicherheitstechnisch geprüft wird", will Pfeifer jegliche Bedenken zerstreuen.

Feuer durch Arbeiten

Die Ermittler erklärten am Donnerstagabend in einer Pressemitteilung, dass Brandstiftung ausgeschlossen sei. Alles deute darauf hin, dass das Feuer durch Bauarbeiten im Bereich des Dachgebälks ausgelöst worden war. Der Schaden beträgt laut Polizei mehrere Millionen Euro. "Ich rechne mit vier bis fünf Millionen Euro", sagt Pfeifer. Entfeuchtungsfirmen sind bereits im Einsatz. "Voraussichtlich nächste Woche beginnen wir mit dem Wiederaufbau", so Pfeifer.

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Jasmin Steiner, Kronen Zeitung/red
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