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08.12.2016 - 08:57
Christoph Schuhmertl freute sich sehr über die "Goldene Krone".
Foto: MARKUS TSCHEPP

Mutiger 23- Jähriger verhindert Flammeninferno

04.09.2015, 07:29
Er hat sich die "Goldene Krone" redlich verdient: Christoph Schuhmertl aus dem Salzburger Thalgau entdeckte am Donnerstag ein Feuer im Stall des "Grundnerbauern". Der gelernte Brandschutztechniker und Feuerwehrmann zögerte nicht eine Sekunde: Er löschte die Flammen und verhinderte so ein großes Unglück.

Erst vor knapp zwei Jahren musste der "Grundnerbauer" einen herben Schicksalsschlag hinnehmen: Damals löste ein elektrischer Defekt einen Großbrand im Stall der Landwirtsfamilie aus. Der 23- jährige Schuhmertl war zu dem Zeitpunkt schon Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Er löschte an vorderster Front. Und ihm ist es nun zu verdanken, dass es keine weitere große Katastrophe gab.

In diesem Teil des Gebäudes brach der Brand aus.
Foto: MARKUS TSCHEPP

"War zufällig ganz in der Nähe"

"Ich bin im Beruf Brandschutztechniker. In meinen Firmenwagen liegen immer um die 20 Feuerlöscher", erzählt der junge Mann. Und die konnte er am Donnerstag gut brauchen: "Es war kurz vor 12 Uhr, als ich die Alarmierung durch die Feuerwehr bekam. Da war ich zufällig ganz in der Nähe des betroffenen Bauernhofes." Schuhmertl griff sofort zu den Feuerlöschern und bekämpfte die Flammen. "Vor zwei Jahren ist der Stall bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Diesmal konnten wir aber alles retten", berichtet er. Zu beklagen ist lediglich ein kleiner Sachschaden. Ein Defekt an einem Motor dürfte das Feuer ausgelöst haben.

Der Landwirt selbst hatte zuvor Alarm geschlagen. Eigentlich war das Auto bereits für die Urlaubsreise in den Süden gepackt. Sicherheitshalber fuhr der Bauer aber noch am Stall vorbei. Und dort bemerkte er den Rauch, der aus dem Gebäude drang.

"Dass man hilft, ist wohl selbstverständlich"

Schuhmertl wurde für seinen Einsatz mit der "Goldenen Krone" der Kronen Zeitung belohnt. Er freute sich über die Auszeichnung, gab sich aber bescheiden: "Das hätte doch jeder gemacht", meint der 23- Jährige. "Dass man nicht wegschaut, sondern hilft, ist wohl selbstverständlich."

04.09.2015, 07:29
Manuela Kappes, Kronen Zeitung/red
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